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Hunde in Not Pfarrkirchen e. V.

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2017 Dezember

Gutes neues Jahr

 

Das kleine Wort „Danke“ vermag mehr zu sagen, als tausend Worte. Deshalb möchten wir „Danke“ sagen für all eure Unterstützung bei unserer Tierschutzarbeit und das wir mit eurer Hilfe so vielen traurigen Tieren ein Happy End schenken durften. Ein gutes neues Jahr 2018 mit viel Gesundheit wünschen euch Petra, Tanja, Nicole und alle Tiere vom Tierschutzhof.

 

Holly berichtet

Vor bald drei Jahren kam die kleine Hündin Holly zu uns auf dem Tierschutzhof. Ein kleines, extrem ängstliches kleines Wesen. Es dauerte lange bis sie von sich aus zu ihrem Hundefreund im Gehege Kontakt zuließ, doch zu Menschen war sie immer sehr vorsichtig und ließ Niemanden in ihre Nähe. Rosi und Mike, unsere super tollen Unterstützer und Helfer, lernten sie kennen und verliebten sich in die kleine Maus, denn sie sahen Holly mit dem Herzen und hinter die Ängstlichkeit. Der Gedanke reifte heran, dass sie Holly bei sich aufnehmen wollten, nach ca. einem Jahr war es dann soweit Holly durfte umziehen. An dieser Stelle nochmals ein riesiges herzliches Dankeschön an Euch, dass ihr Holly eine Chance gegeben habt. Und was Rosi und Mike mit ihrer Engelsgeduld mit der kleinen Holly schon alles erreicht haben, erzählt euch Holly selbst:

„Hallo ich bin es, Eure kleine Holly, wollte mich endlich mal melden und Euch sagen, dass es mir sehr gut geht. Hab zwar nach der langen Zeit von ungefähr 1 ½ Jahren immer noch ein bisschen Ängste in mir, aber ich habe es durch ganz viel Mut und Tapferkeit geschafft, dass sie mit der Zeit immer weniger wurden und „den Rest“ werde ich auch noch schaffen. Das sagt jedenfalls mein „Personal“, dass sich Frauchen und Herrchen nennt. Und meine kleine Helferin, die Sally, welche ich sehr lieb gewonnen hab. Ebenso die drei „Stubentiger“ Momo, Hexi und Jenny.

Als ich in meinem neuen Zuhause damals Ostern 2016 ankam bin ich erst mal in meiner Transportbox geblieben. Man weiß ja nie!!! Aber noch am gleichen Abend hab ich mich dann doch raus getraut und hab mir im Wohnzimmer eine „Schutzecke“ gesucht. Immer nur in der Box war halt doch zu langweilig. Und die kleine Hundehütte stand ja auch im Wohnzimmer, wo ich mich im Notfall hätte verstecken können. Überall waren über einer Plane Badetücher ausgebreitet für meinen „Notfall“. Auch hat mir mein „Personal“ eine Plastikbox mit Erde und Rollrasen gebaut, wo ich mein Geschäftchen verrichten konnte, denn in den Garten hab ich mich noch nicht getraut. So konnte ich mich aber langsam daran gewöhnen, dass ein Hund sein Geschäft nicht im Wohnzimmer, sondern im grünen Rasen macht. Das hat auch ziemlich schnell funktioniert.

Ja, so habe ich ca. ½ Jahr nur im Wohnzimmer gelebt und hab dann doch auch die Couch als bequemen Liegeplatz entdeckt. Eine „Rückendeckung“ hab ich immer gebraucht, so sehr hatte ich sogar vor meinem „Personal“ noch Angst. Danach hab ich mich dann langsam in den ersten Stock im Haus getraut, wo ich ein super Bettchen für mich vorgefunden habe. Und das war dann ab sofort mein neuer Lieblingsplatz. Adieu, Wohnzimmer. Und in den Garten bin ich dann auch schon gegangen und habe dort mein „Geschäft“ verrichtet. So konnte mein „Personal“ mit der Zeit ihr
Wohnzimmer wieder in den alten Zustand bringen und nach und nach die Badetücher abbauen. Und ich sag es Euch ganz stolz, dann war ich plötzlich ganz stubenrein. Ja, ich hatte es geschafft, ich, Eure kleine Holly. Jetzt weiß ich auch was es bedeutet, wenn „mein Personal“ Holly, Pippi gehen sagt. Dann marschiere ich ganz stolz in den Garten. Und Sally geht des öfteren solidarisch mit mir hinaus.

Und so verging nochmal ein Jahr, bis ich mich einigermaßen daran gewohnt hatte, dass ich mich im Haus und Garten frei bewegen darf, ohne Angst haben zu müssen. Sogar in den dunklen Keller hab ich mich mit der Zeit ganz von alleine getraut. Das war besonders angenehm bei der Hitze im Sommer.

Eines Tages hörte ich wie „mein Personal“ sagte, jetzt dürfte ich soweit sein, dass sie mit mir Gassi gehen üben könnten. Oh, schauder, was wollen die denn jetzt von mir, wo ich mich doch erst einigermaßen gut eingelebt habe und mir mein „Personal“ so langsam gefällt. Jetzt wollen sie plötzlich was von mir. Und dann haben sie auch noch so eine Frau engagiert, die sich Hundetrainerin bzw. Tierpsychologin nennt. Die will ich schon gar nicht sehen. Aber es hat alles nichts geholfen, die Frau kam ins Haus. Das gute war, sie hat mich eigentlich in Ruhe gelassen und ich habe nur gehört wie sie zu „meinem Personal“ sagte, dass ich eine bildhübsche Hündin bin, aber dass ich auch noch sehr viel Angst in mir habe. Das mit der hübschen Hündin hat mir natürlich sehr gut gefallen. Ja, dann hat „mein Personal“ sehr lange mit der Frau gesprochen und zum Schluss habe ich gehört wie sie sagte, dass nichts mit Druck oder Gewalt bei mir gemacht werden darf. Das hat mir natürlich sehr gefallen und die Frau wurde mir gleich sympathischer. Ja, und dann habe ich gesehen, dass mir Tropfen bzw. nach drei Tage so ein weißes Pulver ins Essen gemischt wurde und
ich habe gehört, dass ich dadurch Ängste abbauen sollte. Na ja, wir werden ja sehen. Und stellt Euch vor, es hat geholfen. Ich bin ruhiger geworden, habe angefangen mit Sally richtig zu spielen (mein Schwänzchen, das sonst meistens nach unten hing, ging von selber beim spielen nach oben) und ich habe mit Sally so richtig zum schnüffeln und spielen angefangen. Und meine Augen waren plötzlich auch nicht mehr so voller Angst. Ja, irgendwas wurde in mir anders; ich hoffe jetzt auch, dass alles noch besser wird und ich meine restliche Angst noch verlieren werde. Dann werde ich endlich mit Sally Gassi gehen und viel schnüffeln und „Zeitung lesen“ können. Und so langsam habe ich auch das Gefühl, dass ich gar kein „Personal“ habe, sondern ein Herrchen und ein Frauchen, die mich sehr gerne haben.

Ich melde mich wieder nach dem ersten Gassigehen und sage Euch, wie es mir ergangen ist. Ganz liebe Grüße an meine alten Kumpel, welche noch auf dem Tierschutzhof leben und an Karlson, den ich sehr vermisst habe. Ich weiß aber von Herrchen und Frauchen, dass er auch ein schönes neues Zuhause gefunden hat. Das haben sie mir damals gesagt. In Liebe Eure Holly und bis bald!!!“

Hund zugelaufen

 
 
Update: Mexx ist wieder Zuhause. Heute ist in 84371 Lengsham dieser Hund zugelaufen. Hinweise bitte an uns, wir leiten sie weiter. Vielen Dank.

Petition Welpenmafia bei Ebay stoppen

Es ist ein grausames Geschäft: Hundebabys, in Osteuropa unter schlimmsten Bedingungen gezüchtet, werden im Alter von nur wenigen Wochen ihren Müttern entrissen, in Kofferräume gepfercht, quer durch Europa gekarrt und über das Internet verschachert.
 
Dahinter steckt ein Netzwerk aus Züchtern, Fahrern und Händlern, das wie eine kriminelle Bande vorgeht. Kleinanzeigenplattformen, wie das globale Unternehmen eBay sie weltweit betreibt, sind wichtige Räder in diesem Getriebe – darunter auch die deutsche Plattform eBay Kleinanzeigen. Denn hier dürfen Tiere anonym verkauft werden – ein Paradies für kriminelle Welpenhändler. eBay weiß, dass sich neben verantwortungsvollen Nutzern auf seinen Kleinanzeigen-Plattformen auch jede Menge skrupellose Händler tummeln, tut aber wenig dagegen.
 
Der anonyme Tierhandel muss aufhören! Um entschlossen gegen den Missbrauch von Tieren und den Betrug von Käufern vorzugehen, ist eine Identitätsprüfung der Verkäufer unerlässlich. Bitte liebe Tierfreunde unterzeichnet diese Petition: Zur Petition

Besuch im Shelter Rosiori

 

Es beginnt für die Tiere die härteste Zeit des Jahres – der Winter! Eine Zeit die unsagbares Leid mit sich bringt, eine Zeit in der besonders viele den Tod erleiden. Besonders betroffen sind alte und kranke Tiere und Welpen. Sie können dieser harten Zeit nichts entgegen setzen und erleiden einen langsamen grausamen Tod. Aus diesem Grund machte sich Nicole, von unserem Hunde in Not Team, auf den Weg ins städtische Shelter in Rosiori, Rumänien um gerade nach solchen Notfellchen Ausschau zu halten. Und wie sollte es anders sein, überall im Shelter waren sie zu finden. Als Nicole ankam, brachten Hundefänger gerade neue Hunde darunter drei völlig verängstigte Welpen ohne Mutter. Überall wo Nicole hinsah, waren Welpen klitschnass und frierend in kleinen Verschlägen untergebracht. Insgesamt 18 Welpen befinden sich im Shelter und wir veranlassten sofort diese in die Tierklinik nach Bukarest umzuquartieren um sie 1. in Sicherheit zu bringen und 2. ausreisefertig zu machen, in der Hoffnung, dass sich Adoptanten für sie finden. Auf jeden Fall werden wir keinen von ihnen im Stich lassen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Rosi und Mike (ebenfalls von unserem Hunde in Not Team), die für alle 18 Welpen für einen Monat die Pensionskosten in der Tierklinik übernehmen. Außerdem machte Nicole Fotos von den 10 neuen Hütten, die wir in Auftrag gaben und ebenfalls von Rosi und Mike gesponsert wurden. Einige der völlig kaputten Hütten konnten dadurch ersetzt werden und die Hunde können wenigsten etwas Schutz vor der Witterung finden. Und 8 verletzte Hunde konnten ebenfalls in die Tierklinik gebracht werden, um tierärztlich versorgt zu werden. Vielen herzlichsten Dank, liebe Nicole, für deinen unermüdlichen Einsatz.