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Hunde in Not Pfarrkirchen e. V.

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2018 August

Zum Thema Probewohnen

Liebe Tierfreunde, vorweg, das Vermitteln von Tieren ist eine Königsdisziplin und das Schwierigste am Tierschutz. Egal ob Probewohnen oder Gleichfestvermittlung, Vor- und Nachkontrollen, das Problem ist der Mensch und seine Einstellung gegenüber Lebewesen. Wir stehen zu unserem System Probewohnen, da wir nach vier Wochen bei unserer Platzkontrolle beurteilen können, ob das Tier im richtigen Zuhause ist und dann erst den Festvertrag machen. Eine Medaille hat immer zwei Seiten und zu glauben eine Vorkontrolle (in der man am wenigsten feststellen kann, ob der Platz passend ist) und eine Gleichfestvermittlung würden Tiere besser vor einer Rückgabe schützen, ist ein Trugschluss. Es gibt drei Möglichkeiten, entweder ich bin ein Mensch, dem seine Verantwortung bewusst ist und bereit ist anfängliche Schwierigkeiten mit meinem Tier zu meistern, ich bin nicht so ein Mensch oder aber es gibt Umstände, wo es trotz aller Bemühungen nicht klappt. Wären die Absichten und Charaktereigenschaften jeden Adoptanten auf die Stirn geschrieben, hätten wir es einfach. Bei jedem intensiven Vorgespräch vor dem Probewohnen, sagen wir mehr als deutlich das Probewohnen nicht dazu dient ein leichtfertige Entscheidung zu treffen und die Adoptanten auch nicht von ihrer Verantwortung entbindet. Wir sind uns unserer Verantwortgung gegenüber unseren Schützlingen sehr bewusst und praktizieren einen hohen Vermittlungsaufwand, der uns wiederum auch oft zum Negativen angehaftet wird. Wir beraten, begleiten bei Problemen und bleiben lebenslang für unsere Schützlinge in der Verantwortung. Wir nehmen Probwohnen ernst und legen dies ausdrücklich auch den Adoptanten ans Herz. Mehr können wir nicht machen. Und zu der anderen Seite der Medaille, lieber gibt man ein Tier zurück, falls es nicht passt, als sie lebenslang ohne die nötige Liebe, Fürsorge und nicht guter Unterbringung zu behalten, davon gibt es traurigerweise genug, euer Hunde in Not Team