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Hunde in Not Pfarrkirchen e. V.

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Geschrieben am 21. Oktober 2014 13:48 Uhr

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Kleo sucht ein Zuhause

Geschrieben am 21. Oktober 2014 13:47 Uhr

   

Hallo liebe Tierfreunde, ich, Kleo, bin nun bereit an deiner Seite die Welt zu erkunden. Mein Steckbrief: Ich bin eine Balkan-Bracke, ist ja ein Jagdhund und wie man weiß, sind Jagdhunde sehr treue liebenswerte Weggefährten und nicht jeder von uns ist jagdtauglich, so wie ich. Gut, ich jage meine Hundekumpels, Spielsachen und Kauknochen, aber das war es dann auch schon. Ich liebe einfach alles, was kreucht und fleucht und ich würde keiner Fliege etwas zu Leide tun, zumindest nicht absichtlich. Ich habe hier auf dem Tierschutzhof schon viel gelernt, natürlich mit Belohnung, denn mit einem Leckerli kann auch mein kleiner Dickkopf überzeugt werden. Und wenn ich dann auch noch dafür gelobt werde, wenn ich beim vierten Mal rufen erst komme, dann gebe ich mir bestimmt Mühe beim nächsten Mal beim dritten Mal rufen zu kommen. Was aber wirklich gut bei mir funktioniert ist das Wort “nein”, wenn es auch manchmal lästig ist, nein tu dies nicht, nein tu jenes nicht, denn ich weiß, dass ich als Teenager noch viel lernen muss. Die Welt der Menschen ist oft ganz schön anstrengend und kompliziert, manches verstehe ich noch nicht. Zum Beispiel, warum ich nicht bei der Gartenarbeit mithelfen darf, wie Sträucher kürzen und Löcher graben, aber früher oder später verstehe ich das auch und wenn ich etwas nicht darf, werde ich einfach mit etwas anderem abgelenkt, das hilft. Fassen wir mal zusammen: Ich bin extrem lieb und freundlich, bin manchmal ein kleiner Sturkopf aber lernfreudig, verfressen bin ich auch (ist das wichtig zu erwähnen?). Was mir allerdings sehr schwer fällt, ist alleine bleiben zu müssen. Gute, ich werde es lernen ab und zu, wenn es nicht anders geht und ein Hundekumpel wäre da schon sehr hilfreich für mich. Und da gibt es noch etwas, was ich nicht verschweigen will und kann. Ich habe eine leichte Gehbehinderung vorne rechts, da ich als Baby von einem großen Hund schwer verletzt wurde. Man merkt es kaum und ich tolle rum als wäre nichts, trotzdem werde ich kein Sporthund werden können, sondern ein normaler Freund und Wegbegleiter. Nun wer möchte meine neue Familie werden, mit mir durch dick und dünn gehen, ihr Haus und Leben mit mir teilen? Dann meldet euch einfach und ich freue mich euch kennen lernen zu dürfen. 


Abschied von Kiara

Geschrieben am 20. Oktober 2014 16:08 Uhr

Gestern mussten wir unsere kleine Kiara über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Sie war noch so jung (2,5 Jahre), doch das kleine Herzchen spielte auf Grund einer Herzschwäche nicht mehr mit. Kiara und Kenji kamen vor fast einem Jahr aus schlechter Haltung (eine Plastikbox ohne Laufrad, wenig Streu) zu uns. Gleich nach Einzug in ihr neues Reich gestalteten sie es nach ihren Vorstellungen um und zogen ihn den “Untergrund”. Besonders beliebt bei den Beiden war ihr Heizstein auf dem sie viele Stunden dahin dösten. Und jetzt gehst du in den Rennmaushimmel, kleine Kiara, und lässt deinen Kenji traurig zurück. Aber mach dir keine Sorgen um ihn, denn wir suchen schon nach einen neuen Gefährten für ihn.


Sonntagsgruß 19.10.14

Geschrieben am 19. Oktober 2014 08:54 Uhr

Der Tag beginnt und während Tanja (Frauchen 2) unsere ungeduldigen gefräßigen Pferdchen versorgt

und Petra (Frauchen 1) unseren gefräßigen Computer bedient, schlafen wir noch eine kleine Runde

   

oder laufen uns spielerisch schon mal warm.

Wir nennen es die Ruhe vor dem Sturm, wenn es bald heißt: Türe auf und Aaaaction :-) Wir alle Zwei-, Drei- und Vierbeiner wünschen euch einen schönen Sonntag, genießt den schönen Tag.


Entscheidung für Mia

Geschrieben am 17. Oktober 2014 16:24 Uhr

Liebe Tierfreunde,

wenn sich auch jeder von uns hinreissen ließ, seinem Herzen folgend, die Entscheidung zu treffen Mia solle zu Mircea nach Rumänien zurück, muss man trotzdem auch die andere Seite der Medaille berücksichtigen. Mia wäre bei Mircea kein Familienhund, denn das kann er seinen Hunden nicht bieten. Mia nähme wieder ihren Platz unter all den Tierschutzhunden ein, wo Platzmangel und ein Kommen und Gehen herrscht und wo letztendlich ein jeder von ihnen auf die Chance auf ein Zuhause hofft. Deshalb sind Mircea und wir zu der Überzeugung gelangt, dass wir Mia auch wenn sie momentan noch unter dem Trennungsschmerz leidet, dieser Chance, ein glückliches behütetes und sicheres Leben bei lieben Tierfreunden führen zu dürfen, nicht zu berauben. Es ist klar, wenn Tiere das erste Mal Liebe und Fürsorge erfahren dürfen, dass sich diese Tiere an denjenigen binden, das erleben wir auch bei uns. Doch wenn man Tieren helfen möchte, muss man sie auch in ein neues Leben gehen lassen, auch wenn es oft beiden Seiten nicht leicht fällt. Doch die Erfahrung zeigt auch wie glücklich diese Tiere sind, wenn sie sich in ihrem neuen Zuhause eingewöhnt haben und das für ihren Menschen sein dürfen, für das sie bestimmt sind, ein Freund fürs Leben. Liebe Tierfreunde, bewusst lassen wir sie an unserem Tierschutzleben teilhaben, denn wir möchten ihnen einen Einblick über die vielen Einzelschicksale von Mensch und Tier und unsern täglichen Freuden und Leiden, die uns begleiten, berichten. Wir möchten unsere Fortschritte, aber auch unsere Rückschläge, die jeder von uns hinnehmen muss, zeigen und ihnen auch vermitteln, wie wichtig es unseren geradlinigen Weg, wenn auch nicht immer einfach, zum Wohle unsere Schützlinge zu gehen. Nun bitten wir sie um Hilfe für Mia ein passendes Zuhause für sie zu finden um ihre traurige Geschichte zu ändern. Mia, ist ein 5 jähriges Labradormixmädchen, kastriert, geimpft und gechipt. Mia ist ein Charakterhund, der erstmal Menschen, die sie nicht kennt oder vertraut, ablehnt. doch der Tierfreund, der es schafft Mias Vertrauen zu gewinnen, gewinnt auch ihr Herz und er hätte als Gegenzug so wie wir Mia nun kennen lernten, eine unbestechliche Schmusebacke, die mit ihrem Frauchen / Herrchen durchs Feuer gehen würde. Mias Sprunggelenk am rechten Vorderfuß war im Welpenalter gebrochen und so hat sie eine Gehbehinderung, mit der sie gut klar kommt. Wir wünschen uns so sehr, dass sie ihr Glück findet.


Antwort auf die Frage: Warum wir Mia aufnahmen?

Geschrieben am 16. Oktober 2014 15:46 Uhr

Mircea und seine Frau Luci sind Tierschützer in Timisoara, Rumänien, die sich in einem hohen Maße für die Straßentiere einsetzen. Sie beherbergen bei sich an die 70 Hunde und 70 Katzen und täglich findet Mircea Tiere in Not. Es fehlt an Platz und Geld und deshalb ist Mircea auf Hilfe angewiesen. Wir versorgen ihn seit Monaten mit Futter für seine Tiere und er ist darauf angewiesen, wenn er weiter Tiere retten möchte, dass er Tiere abgeben kann. Um ihm in seinem Platzproblem zu unterstützen, nahmen von ihm drei Notfälle bei uns auf. Mia, Lupo und Karlson, drei behinderte Hunde, die es unter all den Hunden am schwersten hatten sich durch zu setzen. Keiner von uns wusste oder erahnte, dass Mia so eine enge Bindung zu Mircea hatte. Noch nie in meinem Leben hatten wir ein Problem eine Entscheidung zu treffen, denn es waren immer Entscheidungen, die unserem geradlinigen Weg nicht abwichen und sich mit unseren Herzen vereinbarten. Wir wünschen uns für alle in unserer Obhut befindlichen Hunde ein Leben als Familienhunde. Deshalb leben unsere unvermittelbaren Hunde bei uns im Haus als Familienhunde und nicht irgendwo weggesperrt. Wenn wir Mia zu Mircea zurück geben, wird sie ihren Platz wieder unter all den Hunden einnehmen, dass wir uns so für Mia nicht wünschen. Ist es richtig Mia der Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause zu berauben, ist es richtig Mia zurück nach Rumänien zu Mircea zu bringen um wieder bei ihm sein zu dürfen zu dem Preis wieder eine unter vielen zu sein und nicht zu wissen, was die Zeit mit sich bringt? Egal ob so oder so, noch nie zuvor spaltete sich unsere Vernunft und unser Herz so enorm, doch die Entscheidung wird erst dann fallen, wenn sie wie gewohnt Vernunft und Herz wieder im Einklang befinden.


Mircea besuchte uns

Geschrieben am 15. Oktober 2014 11:11 Uhr

Wir freuten uns sehr über den Besuch von Mircea, der den weiten Weg von Timisoara nach Österreich zu Andrea Leontescu, einer großen Förderin von Mircea, und anschließend zu uns machte. Seine zwei früheren Schützlinge Lupo und Karlson spielten gerade mit ihren Hundekumpels im Garten, als Mircea ankam. Und als sie ihn sahen begrüßten sie ihn freudig. Mia, die dritte im Bunde, ist von Anfang an unser Sorgenkind. Als die drei vor ca. 6 Monaten bei uns ankamen, war Mia und Karlson völlig scheu und unnahbar, obwohl Mia ein sehr zutraulicher Hund bei Mircea war. Karlson erholte sich und entwickelte sich zur Schmusebacke. Nicht so Mia, sie hält uns immer auf Abstand. Doch als sie Mircea sah, war sie plötzlich ein anderer Hund, sie begrüßte ihn so überschwänglich, klammerte sich förmlich an ihn, gab ihm Küsschen und wich nicht mehr von seiner Seite. Mia war so unendlich glücklich, doch als Mircea sich verabschiedete und ging, konnte Mia gar nicht glauben, dass er sie zurück ließ. Sie weinte und jammerte und nun ist sie wieder der unnahbare Hund wie vorher. Wir sind nun ebenso traurig wie Mia, mussten wir doch erkennen, dass Mias Herz Mircea gehört und diesen Platz wohl kein anderer Mensch in diesem Maße einnehmen kann. Es lastet nun eine schwere Entscheidung auf unseren Schultern. Mia bei uns zu lassen mit dem Wissen, dass sie wohl noch lange Zeit bei uns im Gehege traurig leben muss oder ihren Herzen folgend wieder zu Mircea darf, den sie über alles liebt. Diese Entscheidung macht es für uns auch so schwer, da wir absolut dagegen sind Tiere aus dem Ausland zu holen und wenn es Schwierigkeiten gibt, sie anschließend wieder zurück zu schicken. Dies war und ist für uns keine Option und schon viele Male übernahmen wir Tiere von Privatpersonen, denen dieses Schicksal bevor stand. Doch es bricht uns das Herz ebenso Mircea, Mia so leiden zu sehen und er würde seine Mia wieder gerne nach Hause holen. Mircea ist so ein liebenswerter warmherziger Mensch, der es trotz allem uns überlässt, wie wir für Mia entscheiden werden. Liebe Tierfreunde, sind unsere Prinzipien wichtiger als das Herz eines Lebewesen? Momentan wissen wir es nicht.


Ablauf einer Vermittlung bei uns

Geschrieben am 14. Oktober 2014 09:30 Uhr

Wir würden des öfteren gefragt, wie eine Vermittlung bei uns abläuft:

Sie wünschen sich ein Haustier und einen tierischen Begleiter für sich und / oder ihre Familie? Es freut uns sehr, dass sie einem Tier aus dem Tierschutz eine Chance auf ein glückliches Leben geben möchten. Wir möchten Ihnen gerne ein paar Gedanken zuvor mit auf den Weg geben und erzählen, wie eine Vermittlung bei uns abläuft. Zunächst einmal hat fast jeder Interessent ein sehr genaues Bild von seinem Wunschhund im Herzen und vor Augen, aber wenn auch der ausgesuchte Hund auf unserer Vermittlungsseite optisch ihren Vorstellungen entspricht, ist es letztendlich doch viel wichtiger, dass die Persönlichkeit von Mensch und Hund zueinander passen, ebenso wie die Lebensumstände. Ein Tier ist nicht pauschal zu betrachten und viel zu oft müssen wir im Tierschutz die traurigen Konsequenzen erleben, wenn Mensch, Tier und Umfeld nicht zueinander passen. Daher möchten wir im Gespräch mit ihnen abklären, ob ihr ausgesuchter Hund zu ihnen passt um so eine gute Basis für eine neue Mensch-Tier-Beziehung zu schaffen. Es liegt uns sehr daran unsere Schützlinge in den richtigen liebevollen Händen zu wissen, doch ebenso liegt uns daran, dass Sie, lieber Interessent, ihren passenden Freund für sich und / oder Familie finden.Es ist für uns sehr wichtig, dass wir auf unsere Fragen ehrliche Antworten bekommen, im Gegenzug werden wir ihnen auch alle uns bekannten Eigenschaften, gesundheitlichen und charakterlichen Besonderheiten unserer Pfleglinge offen legen. Dies ist uns möglich, da unsere Schützlinge bei uns:

  • im Familien- oder Gruppenverband leben
  • unsere Pflegestellen, ehrenamtlichen Helfer und wir viel Zeit mit ihnen verbringen
  • die Grundlagen einer Erziehung (durch liebevolle Konsequenz, positive Bestärkung, Liebe, Vertrauen und vor allem über Bindung) lernen
  • unsere Hunde alle geimpft, gechipt, kastriert (außer altersbedingt) und tierärztlich untersucht sind.

Wir investieren viel Liebe, Zeit und Geduld um unseren Schützlingen den Weg in ein liebevolles würdiges Leben zu ebnen, deshalb vermitteln wir sie nur als Familienhunde. Wir vermitteln daher niemals in Zwinger, Ketten oder reine Außenhaltung, ebenso muss man gut bedenken, wie lange ist der Hund alleine, wenn ich berufsbedingt außer Haus bin. Gibt es noch andere Haustiere, wie alt sind die Kinder, wie alt bin ich selbst und ist für Urlaub oder einen Krankheitsfall ein Plan B vorhanden? Alle Hunde, die im Tierschutz – ganz egal wo – zur Vermittlung stehen haben ihre, mehr oder weniger tragische Geschichte und sind daher darauf angewiesen, dass wir das nun wirklich passende Umfeld für sie finden. Ein sehr sportlicher Mensch, der jeden Tag joggen geht, die Familie, die in ihrer Freizeit große Bergwandertouren unternimmt, der Mensch, der Hundesport, wie Agility oder Dogdancing für sich entdeckt hat, ist weder mit einem zu jungen, noch einem älteren oder einem gesundheitlich eingeschränkten Hund gut beraten. Wenn sich bei uns heraus stellt, dass ein Hund nervös, ängstlich oder schnell überfordert ist, würden wir ihn nicht in eine Familie mit kleinen Kindern oder in eine Familie mit Kinderwunsch vermitteln. Außerdem müssen wir auch berücksichtigen, dass es Hunde gibt, die ohne einen Artgenossen nicht zurecht kommen. Diese Beispiele ließen sich endlos weiterführen, sollen aber nur zeigen, wie viele Punkte letztlich bedacht werden müssen, um ein glückliches Zusammenleben von Mensch und Hund zu gewährleisten. Und daher haben wir uns entschieden, dass nach Anfrage, Vorgespräch und persönlichem Kennenlernen unsere dadurch ausgewählten Schützlinge zum Probewohnen bei ihren neuen Familien einziehen. Der dabei abgeschlossene Pflegevertrag läuft über 4 Wochen und während dieser Zeit bleiben wir mit ihnen telefonisch oder per E-Mail in Kontakt, um alle eventuell auftauchenden Probleme umgehend zu besprechen und zu lösen. Hierbei stellt sich auch im wirklichen Zusammenleben heraus, ob Mensch und Hund tatsächlich zueinander passen.
Nach Ablauf dieser Zeit kommen wir zu ihnen nach Hause, um uns ein abschließendes Bild vom neuen Leben unseres Schützlings im neuen Zuhause zu machen und mit ihnen den endgültigen Vermittlungsvertrag zu machen. Wie sie nun sehen können ist uns sehr daran gelegen ihrer Wunschvorstellung entsprechend die wirklich passenden Hunde in das richtige Umfeld zu den ihrer Art und Temperament passenden Personen zu vermitteln. Und während der gemeinsamen Probewohnzeit kann man in aller Ruhe feststellen, ob man wirklich zusammenpasst. Nun freuen wir uns sehr auf viele Anfragen für unsere kleinen und großen, alten und jungen, verschmusten, manchmal auch schüchternen Vier- oder auch Dreibeinigen Schützlinge und falls es ihrer Wunschvorstellung entsprechend mal nicht im Moment den passenden Hund bei uns geben sollte, haben wir so eine Art Warteliste, und melden uns bei ihnen, wenn wir hier oder vielleicht auch bei einem befreundeten Verein oder über eine Platz-zu-Platz Vermittlung einen geeigneten Hund finden. Allerdings können wir uns nur für die direkt von uns oder einer unserer festen Pflegestellen vermittelten Hunde verbürgen und haben keinen Einfluss auf die Vorgehensweise Dritter. Nach Abschluss der Vermittlung freuen wir uns immer über Berichte und Fotos von gemeinsamen Erlebnissen, denn unsere Ehemaligen werden uns immer in unserem Gedächtnis bleiben.


Kleo und Henrys Krankenbericht

Geschrieben am 13. Oktober 2014 12:02 Uhr

Es gibt freudiges über den Gesundheitszustand unserer zwei Sorgenkinder Kleo und Henry zu berichten.

Kleos unbehandelte schwere Verletzung, die durch einen großen Hund verursacht wurde, hatte nach der Untersuchung in der Tierklinik eine Knochenmarksentzündung zur Folge, die uns allen große Sorgen bereitete. Doch nach der Nachuntersuchung erfuhren wir mit großer Freude, dass Kleo nach ihrer Behandlung nun gesund ist. Kleo ist ein fröhliches, unkompliziertes, extrem menschenbezogenes 6 Monate altes Mädchen und wir wünschen uns so sehr trotz ihrer leichten Gehbehinderung vorne rechts, die man kaum erkennt, ein liebevolles Zuhause.

Bei Henry, der von seinem Besitzer misshandelt wurde und ihn verwahrlosen ließ, wussten wir gar nicht, wo wir anfangen sollten. Er war Haut und Knochen, rot entzündete Haut durch Parasiten verursacht, die Wirbelsäule durch Schläge geschädigt, Durchfall ohne Ende und die Blutwerte besonders bei den Nierenwerten im Keller. Es war ein großes Paket von Behandlungen notwendig, doch nun ist Henry nicht wieder zu erkennen. Seine Blutwerte sind nun ganz normal, die Entzündung in seiner Wirbelsäule ist abgeheilt und Henry flitzt nun ohne Schmerzmittel rum. Sein Fell ist weich und glänzt wie Schuhlack und Durchfall ist Geschichte. Sein gebückter schleppender Gang ist verschwunden und erhobenen Hauptes mit viel Selbstbewusstsein meistert nun unser blinder Henry sein Leben. Das geschätzte Alter von ihm liegt so zwischen sieben und neun Jahren und das Leben hätte bestimmt für ihn noch so viel schönes zu bieten, dass wir uns für den kleinen selbstbewussten Henry so wünschen würden.


Gedenktag der unschuldigen Spielzeuge

Geschrieben am 12. Oktober 2014 06:03 Uhr

Den heutigen Sonntag rufen wir zum Gedenktag an all die unschuldigen Opfer aus. Die vielen unschuldigen Spielzeuge, die ihr Leben zum Wohle der Spieltriebe und Zerstörungswut unserer Hunde ihr Leben ließen. Sie kamen völlig unwissend, unschuldig und nichts ahnend in Paketen, Tüten oder Kartons hier bei uns an. Wurden von Tierfreunden an unsere Hunde hilflos ausgeliefert. Und wir konnten nichts dagegen tun, denn wir waren machtlos gegen die Hartnäckigkeit unserer Hunde. Und zu unserem Bedauern müssen wir sagen, dass noch viele weitere arme unschuldige Spielsachen folgen werden. Deshalb wünschen unsere Zerstörungsmonster  euch einen schönen Sonntag.

   

   

   


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