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Hunde in Not Pfarrkirchen e. V.

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Aktuelles – Archiv

Sonnenanbeter

 

Die Sonne scheint: Was gibt es da Schöneres, als sich faul in die Sonne zu legen?! Unsere Sonnenanbeter-Hunde Felip, Elena, Micky, Leni, Trixie und Sahara wünschen euch einen sonnigen Sonntag.

Kühle Zeit – Kuschelzeit

 

Draußen wird es immer kälter und früher dunkel, da kuscheln wir doch lieber im Haus, als draußen kalte Pfoten zu bekommen. Micky, Louisa, Elena, Alice und alle Anderen vom Tierschutzhof wünschen euch einen kuschligen Sonntag.

Besuch Tierheim in La Linea, Spanien

Schon bevor ich das Tierheim in La Linea betrat, ein kurzer Blick in die berüchtigten Mülltonnen, wo Hunde immer wieder einfach entsorgt werden. Und dann trete ich durchs Eingangstor und viele Hundestimmen kündigen an, Besucher kommen.

  

Zuerst werde ich in einem kurzen Rundgang herumgeführt, um einen Überblick über das Tierheim zu haben. Dieser kleine Rundgang reicht schon aus, um mir zu zeigen: Diese werden die härtesten und Nerven zerrreissendsten drei Tage meines Lebens. An jedem Zwinger an dem ich vorbei komme, strecken sich mir verzweifelte Hundenasen und Hundepfoten entgegen, die um ein bisschen Aufmerksamkeit betteln. Andere Hunde sind nur noch völlig überdreht vor aufgestauter Energie, die in den kleinen Zwingern einfach nicht ausgelastet sind. Und wieder andere Hunde haben sich völlig in sich zurück gezogen und leiden nur noch still und leise vor sich hin. Die Masse an Hunden ist einfach überwältigend und unendlich traurig.

  

  

Vor sieben Jahren wurde die städtische Tötungsstation von Peter, einem Niederländer, übernommen und in ein Tierheim umfunktioniert. Es hat sich viel getan in diesen Jahren, neue Zwinger wurden gebaut (leider müssen sie wegen der Masse an Hunden viel zu dicht besetzt werden), es gibt einen eigenen Tierarzt, der zumindest Teilzeit angestellt werden konnte, viel Öffentlichkeitsarbeit. Doch leider hat sich die Einstellung der Spanier gegenüber Tieren noch nicht durchgreifend verändert. Tiere sind Gebrauchsgegenstände ohne Gefühle und Bedürfnisse. Täglich werden Tiere auf der Straße gefunden, lästig gewordene Tiere von ihren Besitzern einfach abgegeben, in den Mülltonnen vorm Tierheim entsorgt oder über den Zaun geschmissen. Wenn irgendwo ein kleines Plätzchen frei ist, werden Hunde aus den umliegenden Tötungsstationen übernommen, um sie vor dem Tod zu retten. Zur Zeit befinden sich ca. 750 Hunde im Tierheim und täglich kommen Neue hinzu. Allein in den drei Tagen trafen 11 Hunde ein, u. a. ein 16jähriger Cocker, der blind, taub, fast verhungert und verwahrlost an einer Kette hing, mehrere Welpen, ein älterer Rüde, der von seinen kaltherzigen Besitzern ohne einen Blick zurück einfach abgegeben wurde, usw. Den Cocker konnte man nur noch erlösen, denn er war völlig am Ende und verweigerte auch das Fressen. Es ist einfach unvorstellbar welchem Leid Tiere durch Menschen ausgesetzt werden. Kurzum das Tierheim erstickt an Tieren und es gibt keine andere Lösung für diese Tiere außer eine Adoption aus dem Ausland.

Ich verbrachte die drei Tage damit, mir eine Liste von Hunden zu machen, denen wir mit eurer Hilfe evtl. Hoffnung schenken können. An jedem Zwinger zerreißt es einem mehr das Herz, denn es sind leider so Wenige, die eine Chance haben. Und so viele Hunde werden diese Chance vielleicht niemals bekommen. Natürlich konnte ich nicht zurück reisen ohne wenigstens ein paar Hunden einen neue Zukunft zu schenken. Am Samstag treffen diese drei Glückspilze bei uns ein: Kairo, ein weiterer Galgo, der einfach von seinem Jäger entsorgt wurde, als er nicht mehr zum Jagen taugte. Jamie, ein Labradorrüde, der verzweifelt um Aufmerksamkeit schrie und Djaro, der vor 5,5 Jahren als Welpe im Tierheim landete und vor ein paar Tagen von seinen Leidensgenossen schwer gebissen wurde. Im Namen dieser drei Fellnasen möchten wir uns aufs herzlichste bei Gabi M., Carmen und Lothar B., Marion H. und Salva Hundehilfe e. V. bedanken, die für Kairo, Djaro und Jamie die Ausreisekosten übernommen haben. Denn leider ist es uns auf andere Weise nicht möglich Hunde von dort zu übernehmen.

  

Zwar konnten wir schon 20 Hunde eine glückliche Zukunft ermöglichen, doch die Bilder von diesen vielen traurigen Hundeaugen, die einem flehend anblicken, haben sich in meine Seele gebrannt. Und deshalb versuchen wir, immer wenn wir ein Plätzchen frei haben, zu helfen und dabei hoffen wir für diese verzweifelten Hundeseelen auf eure Hilfe, eure Tanja Bohrer.

10 Jahre Hunde in Not Pfarrkirchen

Trotz schlechtem Wetter war das 10jährige Jubiläumsfest ein Riesenerfolg. Es kamen geladene Gäste zum Teil mit ihren Zamperln und alle, ob Mensch oder Tier hatten großen Spass.

   

   

Es gab viel zu sehen, man lernte die 29köpfige Hundegruppe von unvermittelbaren Hunden kennen, die als Familienhunde bei uns im Haus leben.

Man konnte die drei Hundehäuser, in denen erstmal alle Neuankömmlinge wohnen, besichtigen.

Man lernte die 10 Gnadenbrotpferde kennen und ihr Leben in ihrem großen Offenstall und die dazu gehörigen Weiden.

   

Viele Gäste staunten wie großräumig der Tierhof gehalten ist.

   

Zum Schluss begeisterte Tanja die Gäste mit einer Clickervorführung mit ihrem Pferd Tamina. Nach der Besichtigung ging es ums leibliche Wohl. Die Gäste konnten sich mit Kaffee und selbstgemachten Kuchen und vegetarischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen.

   

Das Highlight waren die vegetarischen Pizzas, gesponsert von der Pizzeria Fiumicino,Eggenfelden, die alle Gäste superlecker fanden.

Für Gemütlichkeit bei dem Regenwetter sorgte unser großes Zelt zur Verfügung gestellt von Zeltverleih Richard Himmel, der uns auch den Pizzaofen leihte.

Unser Hunde in Not Team zeigte wie gewohnt bei unseren Aktivitäten vollen Einsatz. Sie verkauften Kaffee, Kuchen, die sie selbst gebacken haben, vegetarische Leckereien und Getränke von der Fa. Getränke Schmideder.

   

Sie verkauften Lose, Selbstgemachtes und Gebasteltes, Flohmarktsachen und kleine Herzen für die Lieblingstiere des Tierhofes, das sich die Gäste von einer Bildergalerie aller am Tierhof lebenden Hunde und Pferde auswählen konnten.

   

Für Informatives sorgten unsere Stände von Katrin Veicht über EM,

Beate Meyer über richtige Hundeernährung und Tellington Touch und Frau Dotzauer, die Inhaberin vom Hundegeschäft Dotsieg bot hochwertiges Hundezubehör an. Das all unsere Stände trocken blieben, verdankten wir den Pavillons gesponsert von Rudi Durner.

Bei der Organisation und Umsetzung unseres Fest unterstützten uns tatkräftig das Team von Nawaco Security, Daniel Wagenhuber und Happy Event, Reiner Heizlsperger unterstützte uns mit einer Spende.

   

   

   

   

Ein herzliches Dankeschön und ein kräftiges Schwanzwedeln von all unseren Fellnasen und ein freudiges Wiehern von unseren Pferden an all unsere lieben Helfer, Förderer, Paten und Spender für ein wunderschönes Fest