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Hunde in Not Pfarrkirchen e. V.

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2019 November

Aktion Buchhandlung Lieblingsbücher

Ein ganz herzliches Dankeschön an Caroline Sänftl von der Buchhandlung „Lieblingsbücher“ in Simbach am Inn für diese tolle Aktion zugunsten unserer Schützlinge: Bücher, die leichte Mängel aufweisen, dürfen Kunden gegen eine kleine Spende an uns, mitgenommen werden. In der ersten Sammeldose kamen insgesamt gigantische 400 € zusammen. Auch ein herzliches Wuff an dich liebe Caroline von unseren Fellnasen.

Neues von Aguilar

Jetzt ist unser großer Hundebub Aguilar 1,5 Wochen bei uns und er hat sich schon so toll eingelebt. Mit den anderen Hunden ist er sehr sozial und verspielt. Er genießt es auf einen der Couchen zu schlafen, typisch Galgo halt. Und auch zu uns kommt er immer öfter um sich vorsichtig Streicheleinheiten abzuholen. In zwei Wochen geht es zur nächsten Blutuntersuchung wegen seiner momentan aktiven Leishmaniose. Aber wir sind sehr glücklich über unseren sanften Riesen.

Zuhause gefunden

Carrie wurde zusammen mit ihrer Mama Ajana und ihren Geschwistern von der Kette gerettet. Sie musste beidseitig an der Hüfte operiert werden, die Zeit bis zu ihrer Genesung verbrachte sie bei unseren lieben Freunden Gerlinde und Rudi, die sich rührend um sie kümmerten. Doch auch da nahte sich der Abschied und Carrie durfte zu ihren neuen Hundeeltern ziehen. Wir wünschen euch eine lange glückliche Zeit zusammen.

Keksi, jetzt Amy konnten wir zusammen mit ihrer Mama und ihren Geschwistern vor der Abgabe in einer rumänischen Tötungsstation bewahren. Die lustige, aufgeweckte Keksi wurde von einer sehr lieben Familie mit zwei Kindern adoptiert. Das quirlige Mädel bringt richtig Schwung in ihr neues Zuhause. Wir wünschen euch eine lange glückliche Zeit zusammen.

Aragon, jetzt Rex wurde von Georgiana auf der Straße gefunden. Jetzt komplettiert Aragon seine Familie, die aus einem sehr lieben Ehepaar und ihren zwei Söhnen besteht. Aragon liebt es mit den beiden Jungs durch den Garten zu fegen oder er stellt sich einfach mal auf den Gartentisch und checkt die Lage. Wir wünschen euch eine lange glückliche Zeit zusammen.

Ajana, jetzt Leila retteten wir zusammen mit ihren Welpen von der Kette von einem Alkoholiker. Längere Zeit musste das süße Schmusemädel auf ihr Glück warten, doch jetzt genießt sie all die Liebe und Streicheleinheiten ihrer neuen Familie um so mehr. Wir wünschen euch eine lange glückliche Zeit zusammen.

Gundi wurde zusammen mit ihren Geschwistern als winzige Welpen in einem Karton in der Tötungsstation Codlea abgegeben. Gundi wurde von einem sehr lieben Paar adoptiert, die mit dem selbstbewussten quirligen Mädel richtig Spaß haben. Besonders toll findet Gundi es, hinter dem Spielzeug herzuhechten und es dann ganz stolz Herrchen zu bringen, bereit für die nächste Runde. Wir wünschen euch eine lange glückliche Zeit zusammen.

 

Erstes Gassigehen Teil 2

 

Hey, vergesst uns nicht. Wir, Erwachsenen waren heute auch auf Entdeckungstour. Bei uns ging es zwar etwas gesitteter zu, als bei dem Junggemüse, aber Spaß hatten wir mindestens genau so viel. Auch wir, Namika, Elfe, Osborne, Bruce, Wanda, Fussel und Sherry wünschen euch auch einen schönen Sonntag.

 

 

Erstes Gassigehen

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Hallo liebe Tierfreunde, heute haben wir, das sind Xena, Lennox, Sweety, Antonia, Farina, Kalif, Till und Isidor uns an die große Aufgabe, das erste Gassigehen gemacht. Es gab am Anfang natürlich Momente des Zögerns, aber zum Schluss waren wir schon gut mit von der Partie. Oder was meint ihr? Euch allen einen schönen Sonntag.

 

 

 

  

Futterspende

Jetzt rück schon raus die leckeren Rinderohren! Ein ganz herzliches Wuff von uns Fellnasen an den lieben Christian der Firma Tiernahrung Christian Knott. Ein ganzer Sack Rinderohren, das wird ein Festschmaus für uns.

Ein Plädoyer für die Zeit

Einfach weil es so ein toller, passender Text ist, nochmal zum Lesen. Bitte, wenn ihr ein Tier adoptiert, habt Geduld, gebt ihnen Zeit und erwartet nicht Perfektionismus.

Dany, unsere langjährige Gassigeherin und Freundin schreibt: „Ein Plädoyer für die Zeit, den kleinen Prinzen und alle Tiere, die noch kein Zuhause gefunden haben….

Vor über etwas einem Jahr trat ein kleiner Hund in mein Leben. Genauer gesagt am 7.12.2017 betrat er mein Haus. Nachdem keiner weiß, wann er Geburtstag hat, habe ich beschlossen, dass er den am 06.12. hat…einfach weils schön ist. Der ist ja jetzt auch schon vorbei und wir haben schön gefeiert. Und wie das an Geburtstagen so sein muss, war Leo aufgeregt, es war ihm vom vielen Essen etwas schlecht und glücklich und müde ist er dann ins Bett gefallen.

Leo war in den letzten 1,5 Jahren aber nicht das einzige Glück, dass mein Leben betreten hat. Vor ihm kam noch die kleine Amber und nach ihm noch der freche Shiner. So viel Glück in so kurzer Zeit….für mich kaum zu fassen.

Sie bestimmen einen Großteil meines Lebens und dadurch machen sie es soviel reicher und glücklicher. Ihr wisst was ich meine ;-

Ich möchte Leos Geburtstag zum Anlass nehmen, ein paar laaaaaaaaaaaaaaaange Gedanken mit euch zu teilen.

Denn ich möchte natürlich noch auf etwas anderes hinaus. Ich stand mit diesen drei Tieren dreimal hintereinander vor der Aufgabe eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu einem, mir im Grunde vollkommen unbekannten Lebewesen, aufzubauen. Sicher träumt jeder davon, wenn er sich ein Tier anschaffen will, von dem Moment in dem man sich das erste Mal sieht und dass das dann auch ein magischer Moment ist. Und ja, dass ist es auch. Und ja, man spürt eine Gefühl der Verbindung, der Zuneigung und träumt schon in leuchtenden Bilder von zukünftigen gemeinsamen Jahren. Und irgendwie denkt man, diese Magie würde sich im Alltag sofort fortsetzen. Einfach weil ich ich bin und der Andere er ist und es ja diese sofortige Sympathie gab….ja denkste…. Denn, wenn ich einen Hund im Tierheim ansehe oder ein Pferd beim Züchter…es ist ein winziger Moment in einem langen Leben. Sobald die Tiere bei einem daheim sind trifft einen die ein oder andere Ernüchterung und man stellt fest, dass wohl doch nicht alles so sein wird, wie man sich das vorgestellt hat und beginnt zu zweifeln…an der eigenen Entscheidung, den eigenen Fähigkeiten, den eigenen Vorstellungen…
Mal ein paar kleine Beispiele meinerseits:

Fall Amber, Pferd, bei Einzug 3 Jahre:
Vorstellung meinerseits:
Ich bekomme ein junges, cooles, unkompliziertes, gesundes Pferd und im Hand um drehen reiten wir gemeinsam in den Sonnenuntergang. An Probleme habe ich eigentlich gar nicht gedacht.
Pferd frisst alles, und ich meine wirklich alles, an. Haben die vier vorher nie getan, also bin ich die nächste Tage damit beschäftigt, alle anknabberbaren Sachen in Sicherheit zu bringen.
Pferd war vollkommen cool beim Züchter: erste Spaziergänge Zuhause dauern 20 Minuten und bringen uns max. ca. 500 Meter vom Grundstück weg, weil Pferd alles gruselig findet
Niemand wollte noch ein Pferd mit Sommerekzem: Pferd hat Sommerekzem

Fall Leo, Hund, bei Einzug 3 Jahre:
Vorstellung meinerseits: Ich werde durch meine Besuche bei Hunde in Not irgendwann den richtigen Hund finden und nachdem wir uns dort schon eine ganze Zeit kennengelernt haben, entschließe ich mich ihn mitzunehmen. Natürlich sind wir von Anfang an auf einer Wellenlänge und von null auf gleich bin ich das wichtigste in seinem Leben. Quasi sofortige symbiotische Beziehung.
Ablauf deutlich anders: Tanja ruft an und sagt mir, dass gerade der passende Hund für mich abgegeben wurde, schaue ihn kurz an, nehme ihn
Hund taut gar nicht richtig auf und scheint sich nie so richtig zu freuen
Hund kann sich erschreckend lauten und hohen Tönen bellen
Hund neigt dazu in fremden Wohnungen zu markieren, als erstes gleich mal den Mülleimer meiner Kollegin
Hund haut ab, sobald keine Leine dran ist

Fall Shiner, Pferd, bei Einzug 7 Jahre:
Vorstellung meinerseits:
Wir finden eine erfahrene, total coole Socke, die Amber ein Vorbild sein kann und in der Amber einen Freund finden kann
Kaum vom Stall wegzubringen, wiehert in einer Tour
Findet quasi alles gruselig
An Ausreiten allein ist gar nicht zu denken
Amber und er verstehen sich leider überhaupt nicht
Ist mindestens genauso so ein Kindskopf wie Amber

Und ja, bei jedem von den dreien habe ich mich in den ersten Wochen oft gefragt:
War das das richtige? Kann ich das überhaupt? Was mache ich, wenn das nie anders wird? Wären sie nicht bei einem anderen besser aufgehoben? Kann ich ihnen wirklich gerecht werden?

Und was soll ich sagen, es hat sich bei allen eingespielt und meine Vorstellungen hat jeder von Ihnen weit übertroffen. Ich hätte keine besseren bekommen können.
So und jetzt…tata… zu dem Grund warum ich das schreibe: ich bin ja ehrenamtlich beim Hunde in Not Pfarrkirchen e. V. und besonders in den letzten Monaten kamen einige vermittelte Hunde nach sehr kurzes Zeit wieder zurück, meistens mit der Begründung, nur in verschiedenen Varianten:  Ich habe es mir anders vorgestellt.
Nach einem bis drei Tage haben sich Menschen entschlossen, dass das ausgesuchte Lebewesen und das Leben mit ihm nicht ihre Vorstellungen entspricht.
Ich habe dann oft an meine schwachen Moment und die Zweifel gedacht und wie sie sich aber auch irgendwann in Luft aufgelöst haben….nach: ZEIT!!!

Es braucht unendlich viel Zeit. Zeit in der ich mich auf das einlasse, was der andere gerade anbieten kann und es fördere und so Vertrauen aufbaue. Wir erwarten, dass alles zwischen uns und dem anderen in ein paar Minuten geklärt sein muss. Vielleicht weil wir so oft hören: du musst nur als Chef anerkannt werden und da gibt es ja dann wieder viele Ratschläge dazu. Klar, kann ich dem Hund in den ersten Tagen zeigen, dass er kein Essen vom Tisch klauen soll, mich nicht anspringen darf und nicht alles ihm gehört. Ich kann auch mein Pferd ein paar Mal Horsemanshippen und plötzlich überholt es mich nicht mehr o.ä. Aber damit ist es doch noch nicht getan, das ist doch nicht das einzige was wir wollen. Wir wollen Partnerschaft und dazu braucht es mehr. V.a. mehr Einsatz meinerseits. Ich muss zuerst geben um etwas zu bekommen und das kann ein langer Weg sein. Denn was wir immer vergessen: für den anderen sind wir Fremde, wir bedeuten ihm erstmal nichts. Und das zu ändern ist ein Prozess. Und erst wenn eine Vertrauensbasis da ist, kann ich vom anderen auch wirklich was verlangen. Zum Beispiel eine für ihn sehr beängstigend Situation meistern und eine sehr schwere Aufgabe angehen. Denn besonders unsere Tiere sind dann in dem Modus, dass sie sowieso ihr Möglichstes für uns tun werden. Und wenn das erstmal noch hinter unseren Hoffnungen oder Vorstellungen liegt, ist es an uns das trotzdem zu akzeptieren und an einem anderen Tag nochmal danach zu fragen.

Und dann ist auch Raum zu entdecken, was unsere Tiere noch ausmacht, vielleicht weit ab von unseren Vorstellungen, aber doch mehr als wir uns je zu träumen gewagt haben.

Vor ein paar Wochen habe ich in diesem Zusammenhang nach langer Zeit mal wieder an den kleinen Prinzen gedacht. Im Grunde hat ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY darüber schon so gut wie alles gesagt, was ich gerade in einen Roman gepackt habe: »Ich suche Freunde. Was bedeutet ›zähmen‹?«
»Das wird oft ganz vernachlässigt«, sagte der Fuchs. »Es bedeutet ›sich vertraut miteinander machen‹.«
»Vertraut machen?« »Natürlich«, sagte der Fuchs. »Du bist für mich nur ein kleiner Junge, ein kleiner Junge wie hunderttausend andere auch. Ich brauche dich nicht. Und du brauchst mich auch nicht. Ich bin für dich ein Fuchs unter Hundertausenden von Füchsen. Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt …« »Du bist ewig für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. …«

Aus Der kleine Prinz
von ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY“

Zuhause gefunden

Calypso, jetzt Timo retteten wir zusammen mit seiner Mama und seinen Geschwistern vor der Abgabe in der Tötung. Calypso`s neues Herrchen hat ein eigenes Hotel, wo der Hundebub alle Gäste begrüßen darf. Nur in die Küche darf er nicht, was er natürlich sehr schade findet. Wir wünschen euch eine lange glückliche Zeit zusammen.

Lola, jetzt Sofia wurde von Georgiana als Welpe gefunden. Eigentlich wollten ihre neue Hundeeltern uns nur einmal besuchen und die Hunde anschauen. Zu traurig waren sie noch über den Verlust ihres Hundes. Und wenn ein Hund, dann eigentlich von der Optik etwas ganz anderes. Doch Lola mit ihrer sensiblen, vorsichtigen Art hat sich in ihr Herz geschummelt. Wir wünschen euch eine lange glückliche Zeit zusammen.

Nando, jetzt Nacho retteten wir zusammen mit seiner Mama und seinen Geschwistern vor der Abgabe in der Tötung. Nandos zog zu einer sehr lieben Familie mit mehreren Katzen und einer älteren Schäferhund-Dame. Seine Hundefreundin liebt er über alles und er liegt immer vor ihrem Körbchen und passt auf sie auf. Wir wünschen euch eine lange glückliche Zeit zusammen.

Adria (links), jetzt Buffy wurde zusammen mit ihrem Geschwistern in einem Karton in der Tötung abgegeben. Wir retteten sie. Was für ein Paar die zwei Hunde der Familie doch sind: Die kleine zierliche Adria und der um ein vielfaches größere Rotti-Bub. Doch was ihr an Größe fehlt, macht sie beim Spielen durch Schnelligkeit und Selbstbewusstsein wieder weg. Wir wünschen euch eine lange glückliche Zeit zusammen.

Sandy (rechts) wurde zusammen mit ihrer Schwester in einem Wald ausgesetzt. Sandy durfte in eine sehr tierliebe Familie als Vierthund ziehen. Zwei ältere Hundemädels, die es gemütlicher mögen und eine aktive, temperamentvolle kleine Mischlingshündin (links im Bild) sind jetzt Sandys Hundefreunde. Und besonders froh ist natürlich die kleine Mischlingshündin über Sandys Einzug, denn jetzt hat sie endlich Jemand zum Spielen, der mit ihr mithalten kann. Wir wünschen euch eine lange glückliche Zeit zusammen.

Weitere Hundeliegen für Georgiana

 

Dank der Hilfe von Regina K., Sabine B. und anderen Spendern konnten wir Georgiana 7 weitere Hundeliegen schicken. Vielen herzlichsten Dank für Eure Hilfe. Die Hunde genießen es so sehr.

Auch Aguilar ist angekommen

Gestern Abend ist auch unsere neue Langnase Aguilar bei uns angekommen. Er ist so ein lieber Schatz und genießt es unendlich in einem kuschligen Körbchen zu schlafen. Doch sobald man ihn berührt, dreht er den Kopf weg und sinkt in sich zusammen. Was haben die Menschen dir nur angetan?! Ansonsten ist er neugierig und sehr freundlich zu den anderen Hunden. Du hast es geschafft und mit viel Zeit und Geduld, kannst du irgendwann dann auch Berührungen genießen. Aguilar würde sich sehr freuen, wenn vielleicht Jemand eine Patenschaft für ihn übernehmen möchte und uns mit den monatlichen Tierarztkosten etwas unterstützen würde. Denn er hat nämlich Leishmaniose und Erlichiose (beide Krankheiten nicht heilbar), bekommt momentan Medikamente und muss regelmäßig zum Tierarzt zur Kontrolle. Aguilar würde sich sehr freuen.: https://www.hunde-in-not-pfarrkirchen-ev.de/spenden/

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