Image Image Image 01 Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image

Hunde in Not Pfarrkirchen e. V.

Scroll to Top

To Top

2015 Oktober

Tipps zur Vogelwinterfütterung

 

Es wird kalt und die Vögel brauchen unsere Hilfe. Dazu ein paar Tipps:

– Sehr praktisch und sauber sind Futterhäuschen, bei denen das Futter nach fällt. 

– Am allerliebsten fressen sie bei uns die Fettblöcke von Vivara https://www.vivara.de/vogelfutter/energiekuchen.html/ . Diese Fettblöcke sind sehr gute Energielieferanten und werden von allen Vögeln sehr gerne gefressen.

– Maisenknödel gibt es in mehreren Variationen z. B. mit Insekten, Wildbeeren oder Samen (auch bei Vivara).

– Einen halbierten Apfel an einem Ast aufspießen, ist eine willkommene Kost für Amseln und manchen Weichfresser.

– Unser Rotkehlchenpaar und Amseln warten alle Tage auf eine handvoll Haferflocken. 

– Bitte kein Brot oder Essensreste füttern.

– Regelmäßiges Füttern ist sehr wichtig, denn die Vögel verlassen sich darauf.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Vögelbeobachten.

 

Wie wir Igeln helfen können

Der Winter nähert sich in großen Schritten und den Igeln bleibt nicht mehr allzu viel Zeit um sich noch Fett anzufressen. Viele Weibchen haben derzeit Junge zu versorgen und oftmals werden die Babys erst noch geboren. In Deutschland kommen rund 80 % aller Igel in den Monaten August und September auf die Welt.

Im Alter von 14 Tagen beginnen sich Augen und Ohren zu öffnen. Mit 21 Lebenstagen stoßen die Milchzähnchen durch, einige Tage danach wagen sich die Kleinen erstmals aus dem Nest und versuchen, selbst Nahrung zu finden. Anfangs erbeuten die Igelchen noch nicht viel, deshalb werden sie bis zur 6. Lebenswoche zusätzlich von der Mutter gesäugt. Im Alter von sechs Wochen sind die Jungigel selbstständig und zerstreuen sich.

Die beste Hilfe für Igel, ist eine katzensichere Futterstelle (einfach in Google eingeben) im Garten, dort wird dann täglich frisches Katzennassfutter und Wasser angeboten.
Durch solch eine Futterstelle im frühen Herbst haben viele Jungigel doch noch eine gute Chance den Winter zu überleben.

   

(Bitte niemals Milch geben, pflanzliche Nahrung nehmen Igel nur zufällig auf, etwa wenn an einem Regenwurm noch etwas Gras haftet. Igel fressen kein Obst und kein Gemüse!)
Wie erkennt man einen hilfsbedürftigen Igel?

– hilfsbedürftig sind auf jeden Fall Igelsäuglinge die offensichtlich verwaist sind.

– kranke und stark untergewichtige Igel sind oft tagsüber unterwegs. Typisches körperliches Anzeichen ist eine V-förmige Hungerfalte. Diese sieht man wenn der Igel läuft ganz deutlich als Einbuchtung hinter dem Kopf, das Tier wirkt insgesamt ausgezehrt. Ein wohlgenährter Igel sieht aus wie eine runde feste Kugel.

   

-liegt ein Igel in der Sonne möchte er sich nicht sonnen, sondern aufwärmen. Solch ein Tier ist mit den Kräften am Ende und fast immer krank. Fleischfliegen belagern solch geschwächte Tiere und versuchen ihre Eier abzulegen, die sich in kürzester Zeit zu Maden entwickeln.

Erste Hilfsmaßnahme ist das unterkühlte Tier auf eine handwarmen Wärmflasche legen, den Igel deckt man mit einem weiteren Handtuch zu. Fliegeneier müssen unbedingt entfernt werden, am besten gelingt das mit einer alten Zahnbürste. Gerne werden Stellen wie Ohren, Augen, Nase, Mund, After und unter den Achseln als Ablagestelle für die Eier gewählt. Aber auch im Stachelkleid sind unter Umständen Eier zu finden.

Bei kranken Tieren sollte man unbedingt fachmännische Hilfe zu Rate ziehen, den Futter alleine reicht hier nicht. Hauptproblem bei so geschwächten Tieren ist meistens ein massiver Wurmbefall auf der Lunge und im Darm, der ohne schnelle Behandlung zum Tode führt. Bei einem so hochgradigen Wurmbefall fangen die Tiere auch nach der Aufwärmphase nicht selbständig zu fressen an. Die Folge ist natürlich er wird immer schwächer. Aber ist der Igel noch stark genug die Entwurmung zu überstehen dann verbessert sich sein Zustand ziemlich rasch. Er fängt selbständig zu essen an und nimmt schnell zu.

Aber Achtung bitte, niemals ein unterkühltes Tier entwurmen lassen, das ist sein sicheres Todesurteil. Auch sollte vielleicht dem TA gesagt werden, falls er es nicht weiß, dass es ratsam ist die Tagesdosis von dem Entwurmungsmittel bei geschwächten Tieren auf zweimal aufzuteilen.

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere später einmal an diesen Text und kann so ein Igelleben retten.