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Hunde in Not Pfarrkirchen e. V.

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Tipps und Tricks

Hundeverhalten verstehen: Besuch kommt ins Haus

Liebe Tierfreunde, heute möchten wir ein Thema ansprechen, mit dem wir sehr oft konfrontiert werden und uns sehr am Herzen liegt:

Folgende Situation: Es kündigen sich für den Hund fremde Besucher an. Der Besuch kommt ins Haus und begrüßt, aus seiner Sicht, freundlich den Hund. Der Hund kommt aber nicht fröhlich schwanzwedelnd auf den Besuch zu, sondern geht auf Distanz, ist misstrauisch, verbellt den Besucher oder knurrt ihn sogar an! Absolutes Entsetzen beim Hundebesitzer.

Sehen wir uns die Situation aus einem anderen Blickwinkel an: Es klingelt an der Tür, Sie öffnen diese und davor steht ein für Sie völlig fremder Mensch. Diese Person begrüßt Sie und sagt Sachen wie z. B. „Ich finde Sie total attraktiv. Und was sind Sie doch für eine hübsche Frau / Mann. Ihre Haare, … sind so hübsch.“ usw. Der / Die Fremde bietet ihnen Pralinen an. Der / Die Fremde möchte sogar Körperkontakt.

Jetzt mal ehrlich, wie würden Sie reagieren? Würden Sie von der fremden Person die Pralinen nehmen und essen? Würden Sie die Person ins Haus lassen, nachdem Sie so angesprochen wurden? Würden Sie sich von dieser Person sogar berühren lassen? Wahrscheinlich eher nicht, oder?! 😉 Wenn diese Person Sie auf solche Sätze hin anfassen will, würden Sie ihm/ihr wahrscheinlich eher eine ordentliche „watschn“, oder?

Warum erwarten wir dann von unseren Hunden aber das genaue Gegenteil? Warum soll unser Hund freudig auf den Fremden zugehen, ein Leckerli nehmen und sich anfassen lassen? Auch wenn wir unserem Hund sagen, dies ist ein Freund, den kenne ich seit 10 Jahren und habe ihn sehr gern. Für den Hund ist und bleibt er ein Fremder, den er nicht kennt, der sich erst als vertrauenswürdig beweisen muss. Warum reagieren wir so entsetzt darüber, wenn ein Hund nichts mit einem Fremden zu tun haben will, erstmal auf Abstand geht oder dem Fremden „sagt“, mit dir will ich nichts zu tun haben? Der Hund wird dann gleich in Schubladen gesteckt wie: „Er hat schon schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Er ist aggressiv und menschenfeindlich (und wird evtl wieder abgegeben). Usw.“

Es wäre so wichtig, dass fremde Besucher sich nicht (für den Hund) respektlos und aufdringlich verhalten und sich (für den Hund) höflich und nicht bedrohlich benehmen. Nicht jeder Hund liebt Berührungen, erst recht nicht von fremden Menschen.

Also wie sollte sich (für den Hund) fremde Personen bei einem Besuch verhalten?: Man kommt ins Haus und ignoriert den Hund völlig. Man starrt ihn nicht an, spricht ihn nicht an, drängt ihm keine Leckerlis oder Streicheleinheiten auf. Einfach (auch wenn es wahrscheinlich eher schwer ist für Viele) ignorieren. Man unterhält sich mit dem Gastgeber, aber der Hund ist Luft (für den Besucher). Durch dieses Ignorieren wird für den Hund viel Stress heraus genommen, er kann den Fremden in Ruhe aus der Distanz beobachen ohne sich bedrängt zu fühlen. Viele Hunde kommen dann nach einer gewissen Zeit von ganz alleine.

Natürlich gibt es unter den Hunden auch Ausnahmen. Es gibt natürlich auch Hunde, die überhaupt keine Berührungsängste mit Fremden haben. Aber dies ist eher die Ausnahme, als die Regel. Und es sollte für einen Hundehalter auch eher ein ungewöhnliches Verhalten sein, als das, was viele in Panik versetzt, dass der Hund mit Fremden nichts zu tun haben möchte. Für viele Hunde zählen aber auch alle Menschen als „Fremde“, die nicht zu „seiner“ Familie gehören. Auch dies sollte ein Hundehalter akzeptieren und den Hund nicht gegen seinen Willen zum Kontakt mit „Fremden“ drängen. Der Hund zeigt doch nur, dass seine Familie ihm das Allerwichtigste ist und gerade das macht einen Hund doch so besonders.

Buchtipp

Heute haben wir mal einen Buchtipp für euch. Das neu heraus gekommene Buch „Erste Hilfe am Hund – Für den Notfall gut gerüstet“ von Susanne C. Steiger. Es ist wirklich verständlich und gut erklärt mit tollen Bildern was in der jeweiligen Situation zu beachten und tun ist. Für jeden Hundebesitzer klar zu empfehlen.

 

Hundefreundschaften

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Heute waren wir zu Besuch bei Mango, jetzt Meli und ihrer Hundefreundin Leni (auch ein ehemaliger Schützling von uns). Ist es nicht schön zu sehen, wie glücklich die Beiden sind und wie harmonisch sie spielen. Doch das war nicht von Anfang an so. Leider erwarten viele Leute, wenn ein Zweit-, Dritthund, … ins Haus kommt, das es sofort Liebe auf den ersten Blick ist. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber für den vorhandenen Hund ist der Neuankömmling erst einmal ein Eindringling in sein Revier, seine Familie. Beide Hunde kennen sich nicht. Der neue Hund ist sowieso überfordert von all den neuen Eindrücken, Menschen etc. Wenn sich die Hunde erst einmal ignorieren, oder auch mal sagen (knurren), wenn der andere Hund zu nahe kommt, ist das überhaupt kein Beinbruch. Und so lange sie sich nicht ernsthaft beissen, ist dies alles im Rahmen. Genau wie wir Menschen Zeit brauchen, um einen Fremden kennenzulernen, seinen Humor, Körpersprache zu verstehen, so brauchen auch Hunde Zeit um sich an einen anderen Hund zu gewöhnen. Und mal ganz ehrlich, wir sind auch nicht mit einem fremden Menschen, den wir nicht kennen sofort beste Freunde. Also bitte habt Geduld und gebt ihnen die Chance sich kennenzulernen und dann können auch solch harmonische Hunde-Beziehungen entstehen.

Durchfall, was tun?

Zur Definition Durchfall: Durchfall ist ein wässriger Stuhlgang. Ein „Kuhfladen“ bzw. breiiger Stuhlgang ist noch kein Durchfall und kann abhängig von der Ernährung, Umstellen auf anderes Futter, Stress oder Veranlagung sein.

Richtige Ernährung: Vorzugsweise sollte man seinen Hund so naturnah wie möglich ernähren und das wäre Rohfütterung (rohes Fleisch und Gemüse). Alternativ gute Fleischdosen mit Gemüse. Bewährte Fleischdosen von guter Qualität sind z.B. „Granata Pet“ und „Mac`s“, zum Kaufen z.B. bei www.zooplus.de

WICHTIG: Vollkommen auf Getreide (Reis, Nudeln, Gerste, Mais, Weizen, ….) im Futter verzichten. Auch bei Leckerlis immer darauf achten, dass kein Getreide dabei ist. Besonders schlecht sind Leckerlis wie Frolic, Dentastix, etc.

Hilfe für einen festeren Stuhlgang sind:

  • 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel Kokosraspel täglich unter das Futter, je nach Größe des Hundes
  • etwas roh pürierten Kürbis auch mit Kernen täglich unter das Futter

Mittel gegen Durchfall: Eines der besten Mittel gegen Durchfall ist die Moro`sche Karottensuppe mit Hähnchenbrust.

Zubereitung der Karottensuppe:

+ Karotten klein schneiden oder hobeln und in einen Topf geben.

+ Die Karotten gut mit Wasser bedecken.

+ Das ganze mind. 1 Stunde kochen lassen.

+ 15 Minuten vor Ablauf der Kochzeit etwas Hähnchenbrust dazu geben und fertig kochen lassen.

+ Das Hähnchen heraus nehmen und sehr klein schneiden.

+ Die Karottensuppe pürieren und eine Prise Salz dazu geben.

+ Anschließend das klein geschnittene Hähnchen wieder hinzu geben.

Fütterung: Am ersten Tag den Hund dreimal täglich diese Suppe anbieten und soviel er möchte davon essen lassen. Die nächsten Tage in der früh auf nüchternen Magen die frisch zubereitete Suppe anbieten und erst eine Stunde später normal Füttern. Das selbe Abends.

Voraussetzung, dass die Karottensuppe wirkt, muss allerdings sein, dass das bisher gefütterte Futter vertragen wurde. Ansonsten kann eine Futterunverträglichkeit die Ursache des Durchfalls gewesen sein und sie sollten sich bei einem Ernährungsberater für Hunde Rat holen.

Zur Aufbau einer gesunden Magen-Darmflora, nachdem sich der Durchfall normalisiert hat, eignet sich Kefir. Einen Esslöffel Kefir aufs Futter klecksen, nicht darunter mischen, das mögen die meisten Hunde nicht.

Sollte trotz der Gabe dieser Suppe nach einem Tag keine Besserung eintreten, sollte ein Tierarzt hinzu gezogen werden. Bestimme Erkrankungen und Parasiten können Durchfall verursachen und es Bedarf Abklärung von einem Tierarzt. Doch für den ersten Notfall und unterstützender Behandlung ist für uns diese Karottensuppe seit vielen Jahren unverzichtbar geworden.

Ostereier und Tierschutz

   

Wieder steht Ostern vor der Tür und natürlich gehören zum Osterfest auch Ostereier. Egal, ob diese schön bunt im Einkaufskorb landen oder selbst gefärbt werden, die Eier stammen leider nicht vom Osterhasen, sondern von Hühnern, die für unseren Osterbrauch zumeist bitter leiden müssen.

Obwohl sich seit Jahren unzählige Tierschützer, Tierschutzgruppen und auch Parteien für ein endgültiges Verbot der Käfighaltung von Hühnern stark machen, ist die sogenannte „Kleingruppenhaltung“ von Hühnern in Käfigen noch immer erlaubt. Erst 2025 wird die Käfighaltung endgültig in Deutschland verboten. Den armen Tieren wird dabei ein Grundfläche in Größe einer A4-Seite als Lebensraum zugestanden. Vor allem die bereits fertig gefärbten Eier, die im Handel erhältlich sind, stammen häufig noch aus Käfighaltung. Doch auch in Backwaren, Nudeln usw. werden oft noch Eier aus Käfighaltung verarbeitet.

Auch an Ostern sollten wir jedoch den Tierschutz nicht vergessen. Kaufen Sie Eier aus Freilandhaltung oder Bio-Eier oder holen Sie sich Ihre (Oster-)Eier bei einem Bauern, bei dem die Hühner noch frei auf der Wiese herumlaufen und ein artgerechtes und glückliches Hühnerleben führen dürfen.

Vielleicht möchten Sie aber auch demnächst Ihre eigenen Eier von Ihren eigenen, glücklichen Hühnern haben. Auch dann können Sie etwas für den Tierschutz tun. Alle großen Geflügelbetriebe, die in der Eierproduktion tätig sind, stallen mehrmals im Jahr aus. Dies bedeutet, dass die einjährigen Legehennen „ausgemustert“ werden. In vielen Betrieben werden diese Hennen geschlachtet und als Suppenhühner verkauft. Manche Betriebe verkaufen diese Hennen jedoch zu einem günstigen Preis (ca. 2 – 3 €) lebend zum „Weiterlegen“. Geben Sie doch diesen Tieren die Chance, ein glückliches Hühnerleben zu führen und noch mehrere Jahre lang Ihre Frühstücks- und Ostereier zu legen.

2. Rezept Barfen

Rindfleisch, Pansen, Hühnerhälse, Lebertöpfchen mit grünen Gemüse, Kräuter

Leber ist sehr wertvoll, soll aber nur 1 mal pro Woche gefüttert werden. Leber liefert viele Nährstoffe in hoch dosierter Form, wie Vitamin A und D, Biotin, Eisen, Kupfer, Selen. Leber ist ein sehr effektiver Nährstofflieferant, enthält aber auch sehr viel Glykogen (tierische Stärke), das nur schwer abbaubar ist, deswegen nur einmal pro Woche verfüttern.

Wie viel braucht mein Hund? Dies ist abhängig vom Alter, Aktivität und Veranlagung ihrer Fellnase. Pi mal Daumen braucht ein Hund mit 20 kg Körpergewicht ca. 600 g Futter, wie gesagt, mancher mehr, andere weniger.

80% sollten tierische Erzeugnisse sein, 20% pflanzliche Erzeugnisse. Bezogen auf einen 20 kg Hund macht das bei diesem Rezept 480 g tierische Erzeugnisse, 120 g pflanzliches.

Zutaten: 

240 g durchwachsenes Rinderfleisch

120 g grüner (ungewaschener) Pansen, ist die Vitaminbombe in der Rohfütterung, er hat einen hohen Gehalt an wertvollen pflanzlichen Rückständen, Vitaminen und Enzyme. Keinen gewaschenen Pansen verfüttern, verursacht Durchfall. Pansen immer roh füttern.

50 g Leber, die wir allerdings mit dem Reis und Gemüse gar köcheln, denn roh verfüttert mögen die meisten Hunde sie nicht oder können Durchfall bekommen.

70 g Hühnerhälse roh, ist ein natürlicher Calciumlieferant

ca. 100 g grünes Gemüse wie Spinat (viel Vitamin K1, wichtig), Zucchini, Gurken, Brokkoli, gegart oder roh zu einem Gemühsebrei püriert. Kein rotes Gemüse, da in der Leber schon genug Vitamin A vorhanden ist. Wichtig: Keine rohen Bohnen verfüttern, sind giftig.

Kräuter, sind sehr wichtig, doch weniger ist besser als zuviel. 1 – 3 verschiedene Sorten pro Mahlzeit sind ideal. Kräuter verfüttert man getrocknet oder frisch. Sie werden mit etwas Flüssigkeit zu einem Brei püriert. Am besten entfalten Kräuter ihre Wirkung, wenn sie kurweise verabreicht werden, z. B. alle drei Wochen wechseln. Löwenzahn liefert Aufbaustoffe für den Stoffwechsel von Leber, Galle und Nieren, Mikronährstoffe für Gelenke, Sehnen und Bandapperat und unterstützt die Zellenentschlackung gut für den Magen und Darm. Brennnessel besitzt harntreibende und reinigende Eigenschaften des Verdauungstraktes, regt den Stoffwechsel und die Nierenfunktion an. Zudem wirkt die Brennnessel bei Hautleiden, reinigt das Blut und sie sind reich an Mineralien und Vitaminen. Brombeerblätter finden Einsatz bei Durchfallerkrankungen. Außerdem: Spitz- und Breitwegerich, Giersch, Kamille, Gänseblümchen, Beifuss, Petersilie, Dill, Kerbel, Majoran, Oregano, Thymian, …

1 Esslöffel Bierhefe, enthält eine kompakte Sammlung von Vitaminen, hauptsächlich Vitamin B Komplex, Aminosäuren und Mineralstoffe, die allesamt von der Haut benötigt werden.

1 Esslöffel Rapsöl oder anderes Öl. Nur kalt gepresste Öle verwenden, nicht erhitzen. Öle sind unverzichtbar. Die Omega 3 und 6 Fettsäuren können vom Hund nicht selbst hergestellt werden und müssen zugeführt werden. Durch die Fütterung von Fleisch mit Fett bekommt der Hund Omega 6 Fettsäuren, Omega 3 Fettsäuren sollten mit Fisch-, Hanf-, Raps- und Leinöl zugeführt werden. Hat auch entzündungshemmende Eigenschaften (Gelenkerkrankungen). Tipp: Schwarzkümmelöl bei Hunden, die unter Pollenallergie, Asthma und Hautallergie leiden, es stärkt das Immunsystem, bei Entzündungen der Gelenke, Hauterkrankungen, Blähungen, Pilz und Bakterien.

Dann wünschen wir für euren Hund /en einen guten Appetit.

Giftige Lebensmittel für Hunde

Schokolade: Enthält Theobromin, welches Gift für den Hund ist. Folge: Erbrechen, Durchfall und Muskelzittern. Besonders viel Theobromin ist in dunkler Schokolade und Kakao.

Avocado: Beinhaltet das Toxin Persin – Folge: Herzversagen, Entzündung anderer Organe

Weintrauben: Drastische Erhöhung des Calziumgehaltes im Blut, Folge: Hochgradig erhöhte Nierenwerte, Durchfall, Magenkrämpfe, reduzierter Urinabsatz bis hin zum Nierenversagen

Alkohol: schon geringe Mengen führen zu Erbrechen, Atemnot bis hin zum Koma und Tod

Koffein: Beinhaltet Methylxanthin, was den Bluthochdruck steigert, Folge: Unruhe, Zittern, Krämpfe, gefährliche Herzrythmusstörungen

Bohnen: Rohe Bohnen enthalten das Toxin Phasin, das für Hunde giftig ist. Folge: Erbrechen, Bauchkrämpfe, blutigen Durchfall, Leber- und Milzschwellung

Steinobst: Die Kerne enthalten toxische Stoffe, Folge: Erbrechen, stark erhöhte Herzfrequenz

Süßstoff: Enthält den Zuckeraustauschstoff Xglit, der zu einer dramatischen Senkung des Blutzuckerspiegels führt, Folge: allgemeine Schwäche, Koordinations-Schwierigkeiten, Krämpfe

Enola und Reika, unsere Hamster

Hallo, wir sind Enola und Reika, zwei Teddyhamsterschwestern und neu hier auf dem Tierschutzhof.

   

 

Wir wurden zu Notfallhamster, weil unser Besitzer uns die „Rübe runterhauen“ wollte, zumindest sagte er das. Wir hatten es eh schon nicht gut bei ihm, denn wir mussten in diesem kleinen Käfig mit zwei viel zu kleinen Häuschen hausen (siehe Bild 3).

Es gab kein gescheites artgerechtes Futter und das Wasser fehlte auch regelmäßig. Er hatte keine Ahnung über die Bedürfnisse von uns und es war ihm auch egal. Denn wir sind sehr aktiv und legen pro Nacht etwa 20 km zurück und wir sind Einzelgänger! Werden wir auf so engen Raum zusammen gepfercht, gibt es Mord und Totschlag. Wir sind noch sehr jung und hatten gerade begonnen uns zu zanken, und kamen noch mit einer Bisswunde davon. Doch das hätte bald böse geendet. Aber anscheinend war das alles unserem Besitzer egal und nur eine Bekannte von ihm hatte mit uns Mitleid und brachte uns auf dem Tierschutzhof und weil es so dringend war, mitten in der Nacht. Wir hatten Glück im Unglück und jeder von uns darf nun, da Hamster sei Dank zwei Gehege frei sind, ein eigenes großes Refugium in dem es eine Menge zu entdecken, buddeln und laufen gibt sein Eigen nennen (Reikas Gehege siehe Bild 4, Enolas Gehege – Bild folgt, Kamera machte schlapp).

Jetzt können wir noch eine schöne lange Zeit bei Nagerfrauchen Tanja verbringen. Falls ihr mal ein paar Anregungen über artgerechte Haltung von Mittelhamstern, Zwerghamstern, mongolischen Rennmäusen, Degus oder Meerschweinchen haben möchtet, dann schaut einfach mal vorbei, guckt auf unsere Homepage https://www.hunde-in-not-pfarrkirchen-ev.de/verschiedenes/ oder nehmt Kontakt auf. So, wir müssen jetzt aber weiter, haben noch viel zu tun (Futtervorrat anlegen, Laufrad laufen, ein Sandbad nehmen, Gänge buddeln, unser Schlafhäuschen auspolstern und vieles mehr), eure Reika und Enola

1. Rezept Barfen

Rezept Fleischtöpfchen-Allerlei mit Gemüse und selbst geernteten Kräuter

Wie viel braucht mein Hund? Dies ist abhängig vom Alter, Aktivität und Veranlagung ihrer Fellnase. Pi mal Daumen braucht ein Hund mit 20 kg Körpergewicht ca. 600 g Futter, wie gesagt, mancher mehr, andere weniger.

80% sollten tierische Erzeugnisse sein, 20% pflanzliche Erzeugnisse. Bezogen auf einen 20 kg Hund macht das bei diesem Rezept 480 g tierische Erzeugnisse, 120 g pflanzliches.

Zutaten: 200 g Rindfleisch gewolft (durchwachsen, denn auch Fett ist wichtig; Muskel-, Kopf-, Kehlkopf-, Schlundfleisch), abwechseln mit anderen Fleischsorten wie Hähnchen, Wild etc.

140 g grüner (ungewaschener) Pansen, ist die Vitaminbombe in der Rohfütterung, er hat einen hohen Gehalt an wertvollen pflanzlichen Rückständen, Vitaminen und Enzyme. Keinen gewaschenen Pansen verfüttern, verursacht Durchfall. Pansen immer roh füttern.

70 g Hühnerhälse, ist ein natürlicher Calciumlieferant

70 g Hundewurst, enthält Blut, das hochwertiges Eiweiß, Eisen, nahezu alle Vitamine und Natrium enthält. Also auch die Abtropflüssigkeit beim Auftauen von Fleisch immer mit füttern. Außerdem sind in der Hundwurst Haut und Innereien, auch wichtige Komponenten.

ca. 100 g Gemüse, davon mehr grünes als rotes Gemüse, da rotes Gemüse vermehrt Vitamin A enthält, ein Vitamin, das bei Überschuss im Körper gespeichert wird und Gelbsucht verursachen kann. Aber bis es soweit kommt, muss es über längere Zeit überdosiert werden. Deshalb auch nie Vitamine oder sonstiges dazu füttern. Das Gemüse gar köcheln oder zu einem Brei pürieren.

Kräuter, sind sehr wichtig, doch weniger ist besser als zuviel. 1 – 3 verschiedene Sorten pro Mahlzeit sind ideal. Kräuter verfüttert man getrocknet oder frisch. Sie werden mit etwas Flüssigkeit zu einem Brei püriert. Am besten entfalten Kräuter ihre Wirkung, wenn sie kurweise verabreicht werden, z. B. alle drei Wochen wechseln. Löwenzahn liefert Aufbaustoffe für den Stoffwechsel von Leber, Galle und Nieren, Mikronährstoffe für Gelenke, Sehnen und Bandapperat und unterstützt die Zellenentschlackung gut für den Magen und Darm. Brennnessel besitzt harntreibende und reinigende Eigenschaften des Verdauungstraktes, regt den Stoffwechsel und die Nierenfunktion an. Zudem wirkt die Brennnessel bei Hautleiden, reinigt das Blut und sie sind reich an Mineralien und Vitaminen. Brombeerblätter finden Einsatz bei Durchfallerkrankungen. Außerdem: Spitz- und Breitwegerich, Giersch, Kamille, Gänseblümchen, Beifuss, Petersilie, Dill, Kerbel, Majoran, Oregano, Thymian, …

1 Esslöffel Bierhefe, enthält eine kompakte Sammlung von Vitaminen, hauptsächlich Vitamin B Komplex, Aminosäuren und Mineralstoffe, die allesamt von der Haut benötigt werden.

1 Esslöffel Seealgenmehl, hoher Gehalt an Mineralstoffen z. B. Magnesium, Calcium, Kalium ,Phosphor, Spurenelemente (vor allem Eisen, Jod) und den Vitaminen B, A, E und C. Der hohe Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen sowie der Vitamine E und C verbessert den Schutz der Haut.

1 Esslöffel Rapsöl oder anderes Öl. Nur kalt gepresste Öle verwenden, nicht erhitzen. Öle sind unverzichtbar. Die Omega 3 und 6 Fettsäuren können vom Hund nicht selbst hergestellt werden und müssen zugeführt werden. Durch die Fütterung von Fleisch mit Fett bekommt der Hund Omega 6 Fettsäuren, Omega 3 Fettsäuren sollten mit Fisch-, Hanf-, Raps- und Leinöl zugeführt werden. Hat auch entzündungshemmende Eigenschaften (Gelenkerkrankungen). Tipp: Schwarzkümmelöl bei Hunden, die unter Pollenallergie, Asthma und Hautallergie leiden, es stärkt das Immunsystem, bei Entzündungen der Gelenke, Hauterkrankungen, Blähungen, Pilz und Bakterien.

Dann wünschen wir für euren Hund /en einen guten Appetit.

Barfen für Einsteiger

Hier einige Tipps und auf was ihr achten müsst:

1. Wenn es auch heißt, man sollte langsam das Futter umstellen, ist das beim Barfen nicht notwendig. Wir taten das noch nie, denn bei den meisten Hunden wissen wir ohnehin nicht, was vorher gefüttert wurde. Wir hatten noch nie Probleme und 90% der Hunde fressen unsere Futtermischung von Anfang an gerne und vertragen es prächtig. Die anderen 10% der Hunde fressen nichts, was sie nicht kennen, also unterstützen wir sie, sich an das Futter zu gewöhnen, indem wir das Fleisch (außer den grünen Pansen) abbrühen. D. h. wir geben das Fleisch in wenig kochendes Wasser rühren einmal um und fischen es wieder heraus, in der Brühe köcheln wir dann unser Gemüse und Reis gar. Diese Hunde brauchen ihre Zeit sich an das neue Futter zu gewöhnen, dies setzt voraus, dass man die Futterschüssel, wenn sie nicht angerührt oder aufgefressen wird, bis zur nächsten Fütterung weg stellt und auch keine Leckerlis gibt. Sollte aber ihre Fellnasen nach ein paar Tagen immer noch die Nase rümpfen, dann sollte man sie nicht dazu zwingen und ihr sein gewohntes Futter wieder füttern.

2. Wichtig: Man darf barfen nie mit Fertignahrung mischen, das kann schmerzhafte Blähungen verursachen.

3. Die meisten Hunde mögen das Futter kalt lieber als warm.

4. Wenn sie Joghurt usw. dazu geben, nie unters Futter mischen, das mögen die meisten Hunde nicht, sondern einen Klecks am Rand platzieren.

5. Man kann das Gemüse auch roh verfüttern, muss aber zu einem Brei püriert werden, sonst können die Hunde es nicht aufspalten. Tipp: Ein bisschen Thunfisch aus der Dose untermischen, wenn sie das Gemüse verweigern.

6. Dasselbe gilt auch für Kräuter und hier zählt weniger ist besser als zu viel. Um sie gut pürieren zu können, gibt man etwas Wasser dazu.

7. Öle wie Raps-, Lein-, Lachsöl usw. sind unverzichtbar. Olivenöl mögen die meisten Hunde leider nicht.

8. Bierhefe ist ein wichtiger Vitamin-B-Träger.

9. Seealgenmehl, Spirulina und Chlorella sind kleine Kraftpakete der Natur und bieten alles auf, was der Organismus braucht. Unverzichtbar!

10. Wichtig: Keine Calciumpräparate zufüttern, kann schmerzhafte Gelenkmäuse verursachen. Calciumträger sind Knochen, Eierschalen, Blutwurst und ab und zu Milchprodukte.

11. Wichtig: Knochen nur roh verfüttern. Gekochte oder anders behandelte Knochen verändern ihre Struktur und können daher sehr gefährlich werden.

12. Keine Zwiebeln, Weintrauben, Rosinen und Schokolade verfüttern, sind für den Hund giftig. Kohlgemüse wenig verwenden.

13. Eier immer gekocht verfüttern.

14. Keinen gewaschenen (weißen) Pansen verfüttern, verursacht Durchfall. Außerdem sind die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, die den grünen Pansen so wertvoll machen, ausgewaschen.

Am Freitag dann das erste Rezept.

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