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Hunde in Not Pfarrkirchen e. V.

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Tipps und Tricks

Ostereier und Tierschutz

   

Wieder steht Ostern vor der Tür und natürlich gehören zum Osterfest auch Ostereier. Egal, ob diese schön bunt im Einkaufskorb landen oder selbst gefärbt werden, die Eier stammen leider nicht vom Osterhasen, sondern von Hühnern, die für unseren Osterbrauch zumeist bitter leiden müssen.

Obwohl sich seit Jahren unzählige Tierschützer, Tierschutzgruppen und auch Parteien für ein endgültiges Verbot der Käfighaltung von Hühnern stark machen, ist die sogenannte „Kleingruppenhaltung“ von Hühnern in Käfigen noch immer erlaubt. Erst 2025 wird die Käfighaltung endgültig in Deutschland verboten. Den armen Tieren wird dabei ein Grundfläche in Größe einer A4-Seite als Lebensraum zugestanden. Vor allem die bereits fertig gefärbten Eier, die im Handel erhältlich sind, stammen häufig noch aus Käfighaltung. Doch auch in Backwaren, Nudeln usw. werden oft noch Eier aus Käfighaltung verarbeitet.

Auch an Ostern sollten wir jedoch den Tierschutz nicht vergessen. Kaufen Sie Eier aus Freilandhaltung oder Bio-Eier oder holen Sie sich Ihre (Oster-)Eier bei einem Bauern, bei dem die Hühner noch frei auf der Wiese herumlaufen und ein artgerechtes und glückliches Hühnerleben führen dürfen.

Vielleicht möchten Sie aber auch demnächst Ihre eigenen Eier von Ihren eigenen, glücklichen Hühnern haben. Auch dann können Sie etwas für den Tierschutz tun. Alle großen Geflügelbetriebe, die in der Eierproduktion tätig sind, stallen mehrmals im Jahr aus. Dies bedeutet, dass die einjährigen Legehennen „ausgemustert“ werden. In vielen Betrieben werden diese Hennen geschlachtet und als Suppenhühner verkauft. Manche Betriebe verkaufen diese Hennen jedoch zu einem günstigen Preis (ca. 2 – 3 €) lebend zum „Weiterlegen“. Geben Sie doch diesen Tieren die Chance, ein glückliches Hühnerleben zu führen und noch mehrere Jahre lang Ihre Frühstücks- und Ostereier zu legen.

2. Rezept Barfen

Pansen, Hühnerhälse, Lebertöpfchen mit grünen Gemüse, Kräuter und Reis

Leber ist sehr wertvoll, soll aber nur 1 mal pro Woche gefüttert werden. Leber liefert viele Nährstoffe in hoch dosierter Form, wie Vitamin A und D, Biotin, Eisen, Kupfer, Selen. Leber ist ein sehr effektiver Nährstofflieferant, enthält aber auch sehr viel Glykogen (tierische Stärke), das nur schwer abbaubar ist, deswegen nur einmal pro Woche verfüttern.

Wie viel braucht mein Hund? Dies ist abhängig vom Alter, Aktivität und Veranlagung ihrer Fellnase. Pi mal Daumen braucht ein Hund mit 20 kg Körpergewicht ca. 600 g Futter, wie gesagt, mancher mehr, andere weniger.

80% sollten tierische Erzeugnisse sein, 20% pflanzliche Erzeugnisse. Bezogen auf einen 20 kg Hund macht das bei diesem Rezept 480 g tierische Erzeugnisse, 120 g pflanzliches.

Zutaten: 250 g grüner (ungewaschener) Pansen, ist die Vitaminbombe in der Rohfütterung, er hat einen hohen Gehalt an wertvollen pflanzlichen Rückständen, Vitaminen und Enzyme. Keinen gewaschenen Pansen verfüttern, verursacht Durchfall. Pansen immer roh füttern.

160 g Leber, die wir allerdings mit dem Reis und Gemüse gar köcheln, denn roh verfüttert mögen die meisten Hunde sie nicht oder können Durchfall bekommen.

70 g Hühnerhälse roh, ist ein natürlicher Calciumlieferant

ca. 100 g grünes Gemüse wie Spinat (viel Vitamin K1, wichtig), Zucchini, Erbsen, Brokkoli, gegart oder roh zu einem Gemühsebrei püriert. Kein rotes Gemüse, da in der Leber schon genug Vitamin A vorhanden ist. Wichtig: Keine rohen Bohnen verfüttern, sind giftig.

20 g Reis ist in der Rohfütterung nicht von Bedeutung, ist lediglich ein Sattmacher und festigt den Stuhlgang.

Kräuter, sind sehr wichtig, doch weniger ist besser als zuviel. 1 – 3 verschiedene Sorten pro Mahlzeit sind ideal. Kräuter verfüttert man getrocknet oder frisch. Sie werden mit etwas Flüssigkeit zu einem Brei püriert. Am besten entfalten Kräuter ihre Wirkung, wenn sie kurweise verabreicht werden, z. B. alle drei Wochen wechseln. Löwenzahn liefert Aufbaustoffe für den Stoffwechsel von Leber, Galle und Nieren, Mikronährstoffe für Gelenke, Sehnen und Bandapperat und unterstützt die Zellenentschlackung gut für den Magen und Darm. Brennnessel besitzt harntreibende und reinigende Eigenschaften des Verdauungstraktes, regt den Stoffwechsel und die Nierenfunktion an. Zudem wirkt die Brennnessel bei Hautleiden, reinigt das Blut und sie sind reich an Mineralien und Vitaminen. Brombeerblätter finden Einsatz bei Durchfallerkrankungen. Außerdem: Spitz- und Breitwegerich, Giersch, Kamille, Gänseblümchen, Beifuss, Petersilie, Dill, Kerbel, Majoran, Oregano, Thymian, …

1 Esslöffel Bierhefe, enthält eine kompakte Sammlung von Vitaminen, hauptsächlich Vitamin B Komplex, Aminosäuren und Mineralstoffe, die allesamt von der Haut benötigt werden.

1 Esslöffel Rapsöl oder anderes Öl. Nur kalt gepresste Öle verwenden, nicht erhitzen. Öle sind unverzichtbar. Die Omega 3 und 6 Fettsäuren können vom Hund nicht selbst hergestellt werden und müssen zugeführt werden. Durch die Fütterung von Fleisch mit Fett bekommt der Hund Omega 6 Fettsäuren, Omega 3 Fettsäuren sollten mit Fisch-, Hanf-, Raps- und Leinöl zugeführt werden. Hat auch entzündungshemmende Eigenschaften (Gelenkerkrankungen). Tipp: Schwarzkümmelöl bei Hunden, die unter Pollenallergie, Asthma und Hautallergie leiden, es stärkt das Immunsystem, bei Entzündungen der Gelenke, Hauterkrankungen, Blähungen, Pilz und Bakterien.

Dann wünschen wir für euren Hund /en einen guten Appetit.

Giftige Lebensmittel für Hunde

Schokolade: Enthält Theobromin, welches Gift für den Hund ist. Folge: Erbrechen, Durchfall und Muskelzittern. Besonders viel Theobromin ist in dunkler Schokolade und Kakao.

Avocado: Beinhaltet das Toxin Persin – Folge: Herzversagen, Entzündung anderer Organe

Weintrauben: Drastische Erhöhung des Calziumgehaltes im Blut, Folge: Hochgradig erhöhte Nierenwerte, Durchfall, Magenkrämpfe, reduzierter Urinabsatz bis hin zum Nierenversagen

Alkohol: schon geringe Mengen führen zu Erbrechen, Atemnot bis hin zum Koma und Tod

Koffein: Beinhaltet Methylxanthin, was den Bluthochdruck steigert, Folge: Unruhe, Zittern, Krämpfe, gefährliche Herzrythmusstörungen

Bohnen: Rohe Bohnen enthalten das Toxin Phasin, das für Hunde giftig ist. Folge: Erbrechen, Bauchkrämpfe, blutigen Durchfall, Leber- und Milzschwellung

Steinobst: Die Kerne enthalten toxische Stoffe, Folge: Erbrechen, stark erhöhte Herzfrequenz

Süßstoff: Enthält den Zuckeraustauschstoff Xglit, der zu einer dramatischen Senkung des Blutzuckerspiegels führt, Folge: allgemeine Schwäche, Koordinations-Schwierigkeiten, Krämpfe

Enola und Reika, unsere Hamster

Hallo, wir sind Enola und Reika, zwei Teddyhamsterschwestern und neu hier auf dem Tierschutzhof.

   

 

Wir wurden zu Notfallhamster, weil unser Besitzer uns die „Rübe runterhauen“ wollte, zumindest sagte er das. Wir hatten es eh schon nicht gut bei ihm, denn wir mussten in diesem kleinen Käfig mit zwei viel zu kleinen Häuschen hausen (siehe Bild 3).

Es gab kein gescheites artgerechtes Futter und das Wasser fehlte auch regelmäßig. Er hatte keine Ahnung über die Bedürfnisse von uns und es war ihm auch egal. Denn wir sind sehr aktiv und legen pro Nacht etwa 20 km zurück und wir sind Einzelgänger! Werden wir auf so engen Raum zusammen gepfercht, gibt es Mord und Totschlag. Wir sind noch sehr jung und hatten gerade begonnen uns zu zanken, und kamen noch mit einer Bisswunde davon. Doch das hätte bald böse geendet. Aber anscheinend war das alles unserem Besitzer egal und nur eine Bekannte von ihm hatte mit uns Mitleid und brachte uns auf dem Tierschutzhof und weil es so dringend war, mitten in der Nacht. Wir hatten Glück im Unglück und jeder von uns darf nun, da Hamster sei Dank zwei Gehege frei sind, ein eigenes großes Refugium in dem es eine Menge zu entdecken, buddeln und laufen gibt sein Eigen nennen (Reikas Gehege siehe Bild 4, Enolas Gehege – Bild folgt, Kamera machte schlapp).

Jetzt können wir noch eine schöne lange Zeit bei Nagerfrauchen Tanja verbringen. Falls ihr mal ein paar Anregungen über artgerechte Haltung von Mittelhamstern, Zwerghamstern, mongolischen Rennmäusen, Degus oder Meerschweinchen haben möchtet, dann schaut einfach mal vorbei, guckt auf unsere Homepage https://www.hunde-in-not-pfarrkirchen-ev.de/verschiedenes/ oder nehmt Kontakt auf. So, wir müssen jetzt aber weiter, haben noch viel zu tun (Futtervorrat anlegen, Laufrad laufen, ein Sandbad nehmen, Gänge buddeln, unser Schlafhäuschen auspolstern und vieles mehr), eure Reika und Enola

1. Rezept Barfen

Rezept Fleischtöpfchen-Allerlei mit Gemüse, Reis und selbst geernteten Kräuter

Wie viel braucht mein Hund? Dies ist abhängig vom Alter, Aktivität und Veranlagung ihrer Fellnase. Pi mal Daumen braucht ein Hund mit 20 kg Körpergewicht ca. 600 g Futter, wie gesagt, mancher mehr, andere weniger.

80% sollten tierische Erzeugnisse sein, 20% pflanzliche Erzeugnisse. Bezogen auf einen 20 kg Hund macht das bei diesem Rezept 480 g tierische Erzeugnisse, 120 g pflanzliches.

Zutaten: 170 g Rindfleisch gewolft (durchwachsen, denn auch Fett ist wichtig; Muskel-, Kopf-, Kehlkopf-, Schlundfleisch), abwechseln mit anderen Fleischsorten wie Hähnchen, Wild etc.

170 g grüner (ungewaschener) Pansen, ist die Vitaminbombe in der Rohfütterung, er hat einen hohen Gehalt an wertvollen pflanzlichen Rückständen, Vitaminen und Enzyme. Keinen gewaschenen Pansen verfüttern, verursacht Durchfall. Pansen immer roh füttern.

70 g Hühnerhälse, ist ein natürlicher Calciumlieferant

70 g Hundewurst, enthält Blut, das hochwertiges Eiweiß, Eisen, nahezu alle Vitamine und Natrium enthält. Also auch die Abtropflüssigkeit beim Auftauen von Fleisch immer mit füttern. Außerdem sind in der Hundwurst Haut und Innereien, auch wichtige Komponenten.

ca. 100 g Gemüse, davon mehr grünes als rotes Gemüse, da rotes Gemüse vermehrt Vitamin A enthält, ein Vitamin, das bei Überschuss im Körper gespeichert wird und Gelbsucht verursachen kann. Aber bis es soweit kommt, muss es über längere Zeit überdosiert werden. Deshalb auch nie Vitamine oder sonstiges dazu füttern. Das Gemüse gar köcheln oder zu einem Brei pürieren.

20 g Reis ist in der Rohfütterung nicht von Bedeutung, ist lediglich ein Sattmacher und festigt den Stuhlgang.

Kräuter, sind sehr wichtig, doch weniger ist besser als zuviel. 1 – 3 verschiedene Sorten pro Mahlzeit sind ideal. Kräuter verfüttert man getrocknet oder frisch. Sie werden mit etwas Flüssigkeit zu einem Brei püriert. Am besten entfalten Kräuter ihre Wirkung, wenn sie kurweise verabreicht werden, z. B. alle drei Wochen wechseln. Löwenzahn liefert Aufbaustoffe für den Stoffwechsel von Leber, Galle und Nieren, Mikronährstoffe für Gelenke, Sehnen und Bandapperat und unterstützt die Zellenentschlackung gut für den Magen und Darm. Brennnessel besitzt harntreibende und reinigende Eigenschaften des Verdauungstraktes, regt den Stoffwechsel und die Nierenfunktion an. Zudem wirkt die Brennnessel bei Hautleiden, reinigt das Blut und sie sind reich an Mineralien und Vitaminen. Brombeerblätter finden Einsatz bei Durchfallerkrankungen. Außerdem: Spitz- und Breitwegerich, Giersch, Kamille, Gänseblümchen, Beifuss, Petersilie, Dill, Kerbel, Majoran, Oregano, Thymian, …

1 Esslöffel Bierhefe, enthält eine kompakte Sammlung von Vitaminen, hauptsächlich Vitamin B Komplex, Aminosäuren und Mineralstoffe, die allesamt von der Haut benötigt werden.

1 Esslöffel Seealgenmehl, hoher Gehalt an Mineralstoffen z. B. Magnesium, Calcium, Kalium ,Phosphor, Spurenelemente (vor allem Eisen, Jod) und den Vitaminen B, A, E und C. Der hohe Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen sowie der Vitamine E und C verbessert den Schutz der Haut.

1 Esslöffel Rapsöl oder anderes Öl. Nur kalt gepresste Öle verwenden, nicht erhitzen. Öle sind unverzichtbar. Die Omega 3 und 6 Fettsäuren können vom Hund nicht selbst hergestellt werden und müssen zugeführt werden. Durch die Fütterung von Fleisch mit Fett bekommt der Hund Omega 6 Fettsäuren, Omega 3 Fettsäuren sollten mit Fisch-, Hanf-, Raps- und Leinöl zugeführt werden. Hat auch entzündungshemmende Eigenschaften (Gelenkerkrankungen). Tipp: Schwarzkümmelöl bei Hunden, die unter Pollenallergie, Asthma und Hautallergie leiden, es stärkt das Immunsystem, bei Entzündungen der Gelenke, Hauterkrankungen, Blähungen, Pilz und Bakterien.

Dann wünschen wir für euren Hund /en einen guten Appetit.

Barfen für Einsteiger

Hier einige Tipps und auf was ihr achten müsst:

1. Wenn es auch heißt, man sollte langsam das Futter umstellen, ist das beim Barfen nicht notwendig. Wir taten das noch nie, denn bei den meisten Hunden wissen wir ohnehin nicht, was vorher gefüttert wurde. Wir hatten noch nie Probleme und 90% der Hunde fressen unsere Futtermischung von Anfang an gerne und vertragen es prächtig. Die anderen 10% der Hunde fressen nichts, was sie nicht kennen, also unterstützen wir sie, sich an das Futter zu gewöhnen, indem wir das Fleisch (außer den grünen Pansen) abbrühen. D. h. wir geben das Fleisch in wenig kochendes Wasser rühren einmal um und fischen es wieder heraus, in der Brühe köcheln wir dann unser Gemüse und Reis gar. Diese Hunde brauchen ihre Zeit sich an das neue Futter zu gewöhnen, dies setzt voraus, dass man die Futterschüssel, wenn sie nicht angerührt oder aufgefressen wird, bis zur nächsten Fütterung weg stellt und auch keine Leckerlis gibt. Sollte aber ihre Fellnasen nach ein paar Tagen immer noch die Nase rümpfen, dann sollte man sie nicht dazu zwingen und ihr sein gewohntes Futter wieder füttern.

2. Wichtig: Man darf barfen nie mit Fertignahrung mischen, das kann schmerzhafte Blähungen verursachen.

3. Der Reis und die übrigen Komponenten dürfen nicht zusammen kleben oder flüssig sein. Wenn es flüssig ist, kann der Stuhlgang weich werden. Wir nehmen nicht zu viel Wasser, bringen es zum Kochen, geben unseren Langkornreis, besser noch Naturreis hinein und lassen es fünf Minuten kochen, anschließend das klein geschnittene oder gehobelte Gemüse und ein bisschen vom Fleisch (wegen dem Geschmack) dazu, umrühren und alles gar köcheln. Im Topf ein bisschen abkühlen lassen, dann unters rohe Fleisch mischen. Wenn es abgekühlt ist, zerfallen die Komponenten, wenn es zu viel Wasser war, kleben sie zusammen.

4. Die meisten Hunde mögen das Futter kalt lieber als warm.

5. Wenn sie Joghurt usw. dazu geben, nie unters Futter mischen, das mögen die meisten Hunde nicht, sondern einen Klecks am Rand platzieren.

6. Man kann das Gemüse auch roh verfüttern, muss aber zu einem Brei püriert werden, sonst können die Hunde es nicht aufspalten. Tipp: Ein bisschen Thunfisch aus der Dose untermischen, wenn sie das Gemüse verweigern.

7. Dasselbe gilt auch für Kräuter und hier zählt weniger ist besser als zu viel. Um sie gut pürieren zu können, gibt man etwas Wasser dazu.

8. Öle wie Raps-, Lein-, Lachsöl usw. sind unverzichtbar. Olivenöl mögen die meisten Hunde leider nicht.

9. Bierhefe ist ein wichtiger Vitamin-B-Träger.

10. Seealgenmehl, Spirulina und Chlorella sind kleine Kraftpakete der Natur und bieten alles auf, was der Organismus braucht. Unverzichtbar!

11. Wichtig: Keine Calciumpräparate zufüttern, kann schmerzhafte Gelenkmäuse verursachen. Calciumträger sind Knochen, Eierschalen, Blutwurst und ab und zu Milchprodukte.

12- Wichtig: Knochen nur roh verfüttern. Gekochte oder anders behandelte Knochen verändern ihre Struktur und können daher sehr gefährlich werden.

13. Keine Zwiebeln, Weintrauben, Rosinen und Schokolade verfüttern, sind für den Hund giftig. Kohlgemüse wenig verwenden.

14. Eier immer gekocht verfüttern.

15. Keinen gewaschenen (weißen) Pansen verfüttern, verursacht Durchfall. Außerdem sind die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, die den grünen Pansen so wertvoll machen, ausgewaschen.

Am Freitag dann das erste Rezept.

Barfen

Barfen, ein bisschen mehr Aufwand, aber viel mehr Spaß als immer nur eine Dose oder Futterpackerl zu öffnen. Es schmeckt den Hunden und ist obendrein auch noch gesund. Wir barfen! Eigentlich sind wir aus der Not heraus vor 35 Jahren auf das barfen umgestiegen. Da wir von jeher viele Tiere mit anfänglichen gesundheitlichen Problemen jeder Art bei uns aufnehmen, waren wir zwangsweise gezwungen diese mit Spezialfutter (vor allem getreidefrei) zu ernähren, für ihre Genesung und um ihre Gesundheit zu erhalten. Man kann es sich gar nicht vorstellen, wie wichtig eine richtige Ernährung zur Genesung, Lebensfreude und Gesunderhaltung beiträgt. Nun, Spezialfutter konnten und können wir uns nicht leisten und so erarbeiteten wir uns mit unserem damaligen Homöopathen und Tierarzt ein naturreines Futterprogramm und das zu einer Zeit in der Rohfütterung verpönt war. Schlimmer noch, es hieß Rohfütterung sie schädlich, die Tiere könnten krank davon werden und vor allem sie werden aggressiv. Nun eines stimmt wohl, alle unsere Hunde und das waren in unserem Tierschutzleben nicht wenige, stürzten sich regelmäßig auf uns und unsere Besucher und schmusten uns zu Tode. Alles unsere Hunde leben harmonisch in Gruppenhaltung, die große Gruppe besteht z. b. aus 24 Hunden ohne sich täglich zu zerfleischen, nicht einmal ein kleiner Schnapper ist drin, sind wohl zu faul. Fazit: Rohfütterung macht aggressiv. Entschuldigt bitte unseren Sarkasmus, aber es musste mal raus, denn zu hartnäckig halten sich diese Vorurteile. Natürlich kann verkehrtes Barfen auch krank machen, denn die richtige Mischung machts und es musst ausgewogen und bedarfsgerecht zusammen gestellt werden. Es ist nicht so schwer, wie es sich vielleicht anhört. Man muss nicht mit einer Waage jedes Gramm abwiegen und auch nicht jede einzelne Komponente jeden Tag zusammen mischen, machen wir bei unserer Ernährung ja auch nicht. Ein Leitfaden ist: Was ist der Hund? Wenn der Hund auch alles frisst (nun ja, fast alles), ist er von seinem Gebiss und Anatomie ein Fleischfresser. Getreide steht nicht auf seinem Speiseplan, sind also für unseren Hund nutzlos, bis hin, dass es ihm gesundheitliche Schäden zufügen kann. Getreide kann Auslöser von Allergien sein, füttert Krebszellen und Arthrosen und der Hund wird dick davon. Der Futtermittelindustrie dient es als billiger Füllstoff, den wir teuer bezahlen. Zur Orientierung, der Hund sollte 2/3 Fleisch, Innereien und Blut (das man über Hundewurst bezieht) und 1/3 Sonstiges (das wäre weich gedünstetes Gemüse, Reis, Kartoffeln, Kräuter, Eier, Bierhefe, Seealgenmehl, evtl. Joghurt, Öl) bekommen. Das Fleisch bezieht man über einen Fachhandel, dies hat Lebensmittelqualität und gewolft ist es gut zu verarbeiten. Nur auf rohes Schweinefleisch muss man unbedingt verzichten, wegen der Ansteckungsgefahr der Pseudowut (verursacht durch den Aujeszky-Virus), die tödlich verläuft. Unsere Schleckermäulchen danken es uns mit einem gesegneten Appetit, guter Verträglichkeit (wenn man auf ein paar Dinge achtet) und ihrem gesunden Aussehen. Es ist eine gute Basis für ein gesundes aktives Leben. Eines möchten wir aber an dieser Stelle vermerken, wir sind keine ausgebildeten Ernährungsberater, deshalb können wir euch nur unsere langjährige Erfahrungswerte mitteilen, legen euch aber bei speziellen Fragen einen Fachmann oder eine passende Lektüre ans Herz.

Buchtipp: „BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde“ von Swanie Simon, ISBN  978-3939522003

Wir möchten an dieser Stelle Anreger für artgerechte gesunde Fütterung sein, euch mit ein paar Tipps und Rezepten nach und nach einen kleinen Einblick vermitteln. Wir sind keine Ablehner von Fertignahrung. Hunde, die es gerne fressen und gut vertragen, so wie auch einige unserer Hunde, die es als Frühstück bekommen, ist das auch in Ordnung. Demnächst werden wir euch gerne einige Tipps für Neueinsteiger oder die es mal ausprobieren möchten, geben.

Unsere Meerschweinchen

Hallo liebe Tierfreunde, ich bin`s, Amy. Und wie ihr sehen könnt, bin ich das süßeste Meerschweinchen der Welt.

Zumindest meint das Tanja (auch bekannt als Frauchen 2 oder KG = Körnergeber), aber für uns Meerschweinchen ist sie einfach die Erbsenflockenspenderin kurz EFS. Denn, sie sagt, ich sehe immer so zuckersüß aus, wenn ich in meiner Kuschelhöhle schlafe. Oder was meint ihr (aber jetzt bitte keinen Zuckerschock bekommen)?! Ich und meine Dud-dud-Freunde (Tanja sagt immer Dud-dud zu uns, weil wir immer so Geräusche von uns geben, die sich wie dud-dud anhören) leben jetzt schon über ein Jahr hier auf dem Tierschutzhof und leider hat Tanja es bis jetzt noch nicht geschafft uns vorzustellen. Deshalb nehme ich das nun in die Pfötchen, jawohl! Also, ich wohne mit meinen 11 Freundinnen und Etienne, unserem Haremschef (zumindest glaubt er das und wir lassen ihn in diesem Glauben, so lange er nicht zu überheblich wird) bei Tanja im ersten Stock.

   

Wir bevölkern 20 qm am Boden, denn Klettern finden wir doof. Das Höchste, das wir erklimmen, sind unsere Hängematten. Auf dem Bild seht ihr Nikita, wie sie wieder in einer abhängt.

Nikita und ihre Schwester Ninja stammen aus einem Tierversuchslabor und konnten „Schwein sei Dank“ gerettet werden. Meine anderen Freunde und ich kommen alle aus Knasthaltung, so nennt Tanja die viel zu kleinen Käfige und Recht hat sie. Die Wenigsten wissen, dass wir keine „faulen Schweine“ sind, sondern, wenn wir den Platz haben, ständig auf Achse sind. Ausser natürlich, wenn wir unseren Schönheitsschlaf halten. Und das tun wir am liebsten in unseren Kuschelsachen. Da staunt ihr, was?! Ja, auch wir Meerschweinchen lieben es weich und kuschlig.

   

Ach, und wenn wir fressen, dann halten wir uns auch still. Wir nehmen über den Tag verteilt 60 bis 80 kleine Mahlzeiten zu uns, denn unser Magen braucht ständig etwas zu tun. Daher muss immer Heu zur Verfügung stehen.

   

Zweimal am Tag gibt es eine gemischte Gemüseplatte. Und wehe, Tanja verspätet sich, dann setzen wir gemeinsam zum Dud-dud-Chor an und plötzlich geht es dann ganz fix mit dem Servieren, he, he.

   

Aber unsere absolut liebste Leckerei sind Erbsenflocken, dafür machen wir uns sogar kurzzeitig zum Affen, ich meinte, Meerschweinchen. Wir können nämlich dann ganz toll Männchen machen. Ich sag ja, für Erbsenflocken machen wir alles! Naja, fast alles, einfangen lassen und hoch nehmen, geht auch für Erbsenflocken nicht. Das finden wir megadoof. Deshalb sind wir auch nicht als Kuscheltiere für Kinder geeignet. Aber zum Beobachten sind wir sehr interessant. Zumindest sagen das alle Besucher, die uns schon kennenlernen durften. Also, falls ihr wollt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr mal vorbei schaut. Und noch besser wäre es, wenn ihr ein paar Erbsenflocken mitbringt. Auch einer Heu- oder Gemüsespende sind wir nicht abgeneigt. Oder vielleicht möchte jemand von euch eine Patenschaft für uns übernehmen und somit zu einem Patendud-dud-frauchen oder -herrchen werden. Viele Grüße, eure Amy.

Warum ist Schokolade schlecht für Hunde?

Schokolade enthält einen Stoff namens Theobromin, der hauptsächlich das Nervensystem, das Herz-Kreislauf-System und das Urinieren beeinflusst. Wenn die Dosis hoch genug ist, kann dieser Stoff für alle Tierarten giftig sein, und auch für Menschen. Wir haben Glück, dass Schokolade eine so kleine Dosis enthält, dass Menschen sie ohne Probleme verdauen können. Bei Hunden jedoch dauert die Verdauung von Theobromin in Schokolade und Kakao wesentlich länger. Die ersten Vergiftungsanzeichen treten meist innerhalb von 24 Stunden auf, oft sogar schon innerhalb von vier Stunden. Nach dem Auftreten halten die Symptome für bis zu 72 Stunden an.

Warnsignale, dass Ihr Hund zuviel Schokolade gefressen hat, sind z.B.:

    • Gesteigerte Erregbarkeit / Reizbarkeit
    • Beschleunigter Puls
    • Ruhelosigkeit
    • Erbrechen
    • Übermäßige Urinausscheidung
    • Muskelzittern
    • In schweren Fällen kann es zu Vergiftung, Krampfanfällen, Herzstillstand und zum Tod kommen

 

Schokolade ist auch für Katzen giftig, aber da die meisten Katzen den Geschmack nicht mögen, kommt es hier nur selten zu Problemen.

Wieviel Schokolade ist tödlich für Hunde?

Eine tödliche Dosis Theobromin liegt bei 90 – 250mg pro Kilo Körpergewicht. Verschiedene Arten Schokolade enthalten unterschiedliche Mengen Theobromin: Zartbitterschokolade enthält ungefähr sechsmal soviel wie Milchschokolade, und Kakaopulver enthält sogar noch mehr.

Bei einem Hund mit 10kg Körpergewicht, wie z.B. einem West Highland Terrier, kann schon beim Fressen von 63gr. ungesüßter Kochschokolade oder 670gr. Milchschokolade ein potentiell tödliches Niveau erreicht werden.

Mein Hund hat Schokolade gefressen. Was soll ich tun?

Es gibt kein spezielles Gegengift für Schokoladenvergiftung bei Hunden. Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund Schokolade oder Kakaopulver zu sich genommen haben könnte, sollten Sie schnellstmöglich den Tierarzt aufsuchen. Den Hund zum Erbrechen zu bringen, kann helfen, wenn die Schokolade in den letzten ein bis zwei Stunden gefressen wurde.

Eine andere Behandlungsmöglichkeit ist die Eingabe von Aktivkohle durch den Tierarzt, um die Aufnahme der Giftstoffe zu begrenzen. In schwereren Fällen kann eine intensive Behandlung über viele Tage hinweg eingeleitet werden, mit unterstützender Therapie mit Medikamenten gegen Krampfanfälle, Sauerstoffbehandlung, intravenöse Flüssigkeiten etc. Die Schokoladenvergiftung ist eine sehr reale Bedrohung für Ihren Hund. Um diese zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass Schokolade dort aufbewahrt wird, wo Ihr Hund Sie nicht erreichen kann. Passen Sie besonders an Feiertagen wie Ostern und Weihnachten gut auf, da sich Schokolade an solchen Tagen oft im ganzen Haus findet.

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund Schokolade gefressen haben könnte, zögern Sie nicht, umgehend den Tierarzt aufzusuchen.

Tipps zur Vogelwinterfütterung

 

Es wird kalt und die Vögel brauchen unsere Hilfe. Dazu ein paar Tipps:

– Sehr praktisch und sauber sind Futterhäuschen, bei denen das Futter nach fällt. 

– Am allerliebsten fressen sie bei uns die Fettblöcke von Vivara https://www.vivara.de/vogelfutter/energiekuchen.html/ . Diese Fettblöcke sind sehr gute Energielieferanten und werden von allen Vögeln sehr gerne gefressen.

– Maisenknödel gibt es in mehreren Variationen z. B. mit Insekten, Wildbeeren oder Samen (auch bei Vivara).

– Einen halbierten Apfel an einem Ast aufspießen, ist eine willkommene Kost für Amseln und manchen Weichfresser.

– Unser Rotkehlchenpaar und Amseln warten alle Tage auf eine handvoll Haferflocken. 

– Bitte kein Brot oder Essensreste füttern.

– Regelmäßiges Füttern ist sehr wichtig, denn die Vögel verlassen sich darauf.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Vögelbeobachten.

 

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