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Hunde in Not Pfarrkirchen e. V.

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Tipps und Tricks

Schreckgespenst Giardien

Heute widmen wir uns dem inzwischen großen Schreckgespenst in der Hundewelt: Giardien. Fast Jeder hat schon mal davon gehört oder damit zu tun. Nun zuerst einmal, was sind Giardien? Giardien sind Einzeller, die im Darmtrakt leben und gerade bei immunschwachen Tieren (Jungtieren, alten und kranken Tieren) Durchfall auslösen können. Viele Hunde haben Giardien, ihre Besitzer wissen es meistens nur nicht, weil sie keine Symptome zeigen. Ein gesunder Organismus kann auch oft damit gut leben und sie in Schach halten.

Giardien brauchen zur Ernährung und Vermehrung fast ausschließlich Zucker. Und genau da liegt der Kern des Problems, warum Giardien so ein Riesenthema ist (geworden ist). Die meisten Hunde werden mit Fertigfutter ernährt und in so gut wie fast jedem Fertigfutter / Leckerlis ist Stärke in großer Menge enthalten (in Form von Reis, Mais, Erbsen, Kartoffeln, Weizen, Amaranth, Glukose, usw ….). Auf dem Etikett der Futterverpackungen finden Sie in aller Regel keinen Hinweis auf die enthaltene Stärkemenge, denn die Stärke muss nicht deklariert werden.

Stärke wird im Magen-Darm-Trakt zu Zucker umgewandelt und tada: das reichhaltige Buffet für die Giardien ist eröffnet. Jetzt gehen viele Hundebesitzer her, wenn sie die Diagnose Giardien erhalten haben, und geben Medikamente gegen Giardien. Im Gegenzug bleibt aber die Ernährung dieselbe. Man pumpt also den Hund mit Giften voll (und nichts anderes sind Wurmkuren etc.), schwächt / strapaziert damit also das Immunsystem und den Magen-Darm-Trakt des Hundes, gleichzeitig „füttert“ man aber weiterhin frisch fröhlich die Giardien mit der Stärke also Zucker. Der Teufelskreis entsteht. Viele Hunde haben nach so einem Behandlungsmarathon, der oft dann nicht mal zum Erfolg führt, eine völlig geschädigte Magen-Darm-Flora, die zu weiteren Problemen führt. Wir selbst sind teilweise sprachlos, welch Angst und Schrecken verbreitet wird, und welch falsche Informationen, Halbwahrheiten und Ratschläge im Umlauf sind.

Was sollte man also tun? Die ehrliche, schonungslose Tatsache ist: Die Ernährung umstellen. Bzw wenn man einen Hund sich anschafft, gar nicht in den „Stärke-Zug“ einsteigen. Wir barfen unsere Hunde seit Jahren (rohes / gedämpftes Fleisch, Gemüse und wichtige Zusätze wie Öl, Kräuter, etc), d.h. sie bekommen keine Stärke (oder evtl nur mal in seltenen Ausnahmefällen in winziger Dosierung). Also auch wenn sich ein Hund, der schon seit Jahren bei uns lebt, mit Giardien anstecken sollte (Eine Ansteckung erfolgt übrigens meistens über den Kot. Die Zysten (Entwicklungsform der Giardien) werden mit dem Kot ausgeschieden und gelangen so in Wasser, Gräser, etc.), finden die Giardien keine Überlebensgrundlage im Magen-Darm-Trakt unserer Hunde vor und sterben.

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit den Produkten der Firma PerNaturam zur Stärkung des Immunsystems und Magen-Darm-Trakts gemacht. Sie finden im Blog der Firma sehr gute Artikel, über gesunde Ernährung, etc, https://www.pernaturam.de/blog/giardien-befall-was-ist-das-genau-wie-koennen-sie-vorgehen-s401

Thema Hundebox

Ein riesiges Thema in der Hundewelt ist die Hunde(transport)box.  Immer häufiger hören wir die Empfehlung, man soll den Hund in die Box sperren, wenn man z.B. das Haus verlässt, damit er nichts kaputt machen kann. Wir vertreten zu diesem Thema eine klare Meinung: Für uns ist das Einsperren in eine Hundebox nur aus zwei Gründen gerechtfertigt: Während der Autofahrt, damit der Hund im Falle eines Unfalls besser geschützt ist. Und nach einer Operation oder bei bestimmten Erkrankungen kann der Tierarzt strenge Boxenruhe verordnen, wenn sie unumgänglich und elementar wichtig für die Gesundung des Hundes ist. Ansonsten ist für uns das Einsperren des Hundes in eine Box nicht vertretbar. Wir reden hier ganz klar von einsperren, also verschließen der Box. Es spricht nichts dagegen, wenn man eine Box als Rückzugsort / Schlafhöhle anbietet, aber immer mit unverschlossener Tür, wobei der Hund sich jederzeit frei entscheiden kann in die Box zu gehen oder sie wieder zu verlassen.

Was sind die Argumente, warum Hundebesitzer ihre Hunde in die Boxen sperren?

  • „Damit der Hund im Haus nichts kaputt macht.“
  • „Damit er zur Ruhe kommen kann.“
  • „Damit er schneller stubenrein wird.“

Alle drei Aussagen sind für uns nur Argumente dafür, um den eigenen Tagesablauf zu vereinfachen, fehlende Erziehung und / oder Zeit für den Hund auszugleichen. Man kann nicht erwarten, dass der Hund innerhalb 14 Tagen lernt, mehrere Stunden Alleinezubleiben. Bei einem Welpen oder Junghund spricht man eher von mehreren Monaten bis er die geistige Reife hat. Wenn ein Hund schwer zur Ruhe kommen kann, ist er entweder unterfordert oder überfordert und reizüberflutet. Kausnacks, eine reizarme Umgebung und die eigene spürbare Gelassenheit können deinem Hund sehr gut dabei helfen sich zu entspannen. Aber all die Punkte (Alleinebleiben, entspannter Hund und Stubenreinheit) erfordern Zeit, Geduld und Training, was viele Menschen nicht aufbringen können oder wollen. Deshalb greift man zur, für den Menschen, einfachsten, schnellsten Methode um an das Ziel/e zu kommen. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir den Hunden damit einen Gefallen tun. Oder wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie auf engsten Raum eingesperrt sind und Sie können nicht selbst entscheiden, wann Sie daraus wieder frei kommen?

Abgesehen von den beiden oben genannten Ausnahmen (Transport und Genesung nach OP) regelt das Tierschutzgesetz sehr genau, wie viel Platz ein Hund mindestens zur Verfügung haben muss. Hunde sind entsprechend den Rechtsvorschriften der Tierschutz-Hunde-Verordnung (TierSchHundeV) zu halten. Die zur Verfügung stehende Grundfläche muss mind 6 bis 10 qm je nach Größe des Hundes betragen. Es ist also gegen das Gesetz, einen gesunden Hund, und sei er noch so klein, über Stunden hinweg auf weniger als sechs Quadratmetern einzusperren. Auch nicht, wenn er sowieso nur schlafen würde oder wenn er ansonsten reichlich Auslauf bekommt.

Dies bestätigte auch das Verwaltungsgericht Stuttgart im Jahr 2015: „Eine Transportbox ist nur zum Transport, nicht aber zur länger dauernden Unterbringung eines Hundes geeignet. […] Die Bewegungsfreiheit des Hundes werde übermäßig eingeschränkt. […] Die Bewegungseinschränkung kann auch nicht durch mehrere Spaziergänge während des Tages kompensiert werden.“ Auszug aus dem Urteil: Hundehaltung in Autobox (https://openjur.de/u/830485.html)

Also noch einmal klar und deutlich, das Einsperren von Hunden in Boxen (ausser in den zwei Ausnahmenfällen) ist tierschutzwidrig. Hundebesitzer, die dies praktizieren, verstoßen gegen das Gesetz! Deshalb und zum Wohle eurer Hunde verzichtet bitte darauf.

Rasse? Mischling

Sehr häufig werden wir gefragt: Welche Rasse steckt denn in dem Hund? Tja, liebe Tierfreunde, fast immer lautet unsere Antwort, wir können es nicht sagen. Es gibt laut Schätzungen ca 800 Hunderassen auf der Welt und theoretisch ist alles möglich. Hauptsächlich in Rumänien verpaaren sich dort Mischlinge mit Mischlingen und das über Generationen. Selbst Gentests können all den Genpool, der in einem Mischling steckt, oft nicht mehr eindeutig bestimmen bzw nur einen gewissen Anteil. Wir wissen, viele Adoptanten würden gerne sagen, mein Hund ist ein xy-Mischling, wenn sie gefragt werden. Auch wenn der Hund äußerliche Merkmale einer gewissen Rasse aufweist, heisst das trotzdem nicht, dass diese Rasse in dem Hund ist. Sehen wir uns einmal die beiden Brüder Dagobert und Duck an. Sie wurden ausgesetzt als ca 2 Monate alte Welpen gefunden. Inzwischen haben Beide ganz tolle Familien gefunden und sind erwachsen. Keiner, nicht einmal wir, wenn wir es nicht wüssten, würde sagen, dies sind Brüder, oder? Deshalb kann Niemand, auch nicht die sogenannten „Rassiprofis-Besserwisser“, die man unterwegs beim Gassigehen trifft, sagen, was bei einem Mischling alles mit dabei ist. Liebt euren Hund so wie er ist, er ist ein Unikat. Und ist es nicht so, dass der eigene Hund eh immer der liebste, beste, schönste auf der Welt ist?! 😉

Hundeverhalten verstehen: Besuch kommt ins Haus

Liebe Tierfreunde, heute möchten wir ein Thema ansprechen, mit dem wir sehr oft konfrontiert werden und uns sehr am Herzen liegt:

Folgende Situation: Es kündigen sich für den Hund fremde Besucher an. Der Besuch kommt ins Haus und begrüßt, aus seiner Sicht, freundlich den Hund. Der Hund kommt aber nicht fröhlich schwanzwedelnd auf den Besuch zu, sondern geht auf Distanz, ist misstrauisch, verbellt den Besucher oder knurrt ihn sogar an! Absolutes Entsetzen beim Hundebesitzer.

Sehen wir uns die Situation aus einem anderen Blickwinkel an: Es klingelt an der Tür, Sie öffnen diese und davor steht ein für Sie völlig fremder Mensch. Diese Person begrüßt Sie und sagt Sachen wie z. B. „Ich finde Sie total attraktiv. Und was sind Sie doch für eine hübsche Frau / Mann. Ihre Haare, … sind so hübsch.“ usw. Der / Die Fremde bietet ihnen Pralinen an. Der / Die Fremde möchte sogar Körperkontakt.

Jetzt mal ehrlich, wie würden Sie reagieren? Würden Sie von der fremden Person die Pralinen nehmen und essen? Würden Sie die Person ins Haus lassen, nachdem Sie so angesprochen wurden? Würden Sie sich von dieser Person sogar berühren lassen? Wahrscheinlich eher nicht, oder?! 😉 Wenn diese Person Sie auf solche Sätze hin anfassen will, würden Sie ihm/ihr wahrscheinlich eher eine ordentliche „watschn“, oder?

Warum erwarten wir dann von unseren Hunden aber das genaue Gegenteil? Warum soll unser Hund freudig auf den Fremden zugehen, ein Leckerli nehmen und sich anfassen lassen? Auch wenn wir unserem Hund sagen, dies ist ein Freund, den kenne ich seit 10 Jahren und habe ihn sehr gern. Für den Hund ist und bleibt er ein Fremder, den er nicht kennt, der sich erst als vertrauenswürdig beweisen muss. Warum reagieren wir so entsetzt darüber, wenn ein Hund nichts mit einem Fremden zu tun haben will, erstmal auf Abstand geht oder dem Fremden „sagt“, mit dir will ich nichts zu tun haben? Der Hund wird dann gleich in Schubladen gesteckt wie: „Er hat schon schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Er ist aggressiv und menschenfeindlich (und wird evtl wieder abgegeben). Usw.“

Es wäre so wichtig, dass fremde Besucher sich nicht (für den Hund) respektlos und aufdringlich verhalten und sich (für den Hund) höflich und nicht bedrohlich benehmen. Nicht jeder Hund liebt Berührungen, erst recht nicht von fremden Menschen.

Also wie sollte sich (für den Hund) fremde Personen bei einem Besuch verhalten?: Man kommt ins Haus und ignoriert den Hund völlig. Man starrt ihn nicht an, spricht ihn nicht an, drängt ihm keine Leckerlis oder Streicheleinheiten auf. Einfach (auch wenn es wahrscheinlich eher schwer ist für Viele) ignorieren. Man unterhält sich mit dem Gastgeber, aber der Hund ist Luft (für den Besucher). Durch dieses Ignorieren wird für den Hund viel Stress heraus genommen, er kann den Fremden in Ruhe aus der Distanz beobachen ohne sich bedrängt zu fühlen. Viele Hunde kommen dann nach einer gewissen Zeit von ganz alleine.

Natürlich gibt es unter den Hunden auch Ausnahmen. Es gibt natürlich auch Hunde, die überhaupt keine Berührungsängste mit Fremden haben. Aber dies ist eher die Ausnahme, als die Regel. Und es sollte für einen Hundehalter auch eher ein ungewöhnliches Verhalten sein, als das, was viele in Panik versetzt, dass der Hund mit Fremden nichts zu tun haben möchte. Für viele Hunde zählen aber auch alle Menschen als „Fremde“, die nicht zu „seiner“ Familie gehören. Auch dies sollte ein Hundehalter akzeptieren und den Hund nicht gegen seinen Willen zum Kontakt mit „Fremden“ drängen. Der Hund zeigt doch nur, dass seine Familie ihm das Allerwichtigste ist und gerade das macht einen Hund doch so besonders.

Buchtipp

Heute haben wir mal einen Buchtipp für euch. Das neu heraus gekommene Buch „Erste Hilfe am Hund – Für den Notfall gut gerüstet“ von Susanne C. Steiger. Es ist wirklich verständlich und gut erklärt mit tollen Bildern was in der jeweiligen Situation zu beachten und tun ist. Für jeden Hundebesitzer klar zu empfehlen.

 

Hundefreundschaften

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Heute waren wir zu Besuch bei Mango, jetzt Meli und ihrer Hundefreundin Leni (auch ein ehemaliger Schützling von uns). Ist es nicht schön zu sehen, wie glücklich die Beiden sind und wie harmonisch sie spielen. Doch das war nicht von Anfang an so. Leider erwarten viele Leute, wenn ein Zweit-, Dritthund, … ins Haus kommt, das es sofort Liebe auf den ersten Blick ist. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber für den vorhandenen Hund ist der Neuankömmling erst einmal ein Eindringling in sein Revier, seine Familie. Beide Hunde kennen sich nicht. Der neue Hund ist sowieso überfordert von all den neuen Eindrücken, Menschen etc. Wenn sich die Hunde erst einmal ignorieren, oder auch mal sagen (knurren), wenn der andere Hund zu nahe kommt, ist das überhaupt kein Beinbruch. Und so lange sie sich nicht ernsthaft beissen, ist dies alles im Rahmen. Genau wie wir Menschen Zeit brauchen, um einen Fremden kennenzulernen, seinen Humor, Körpersprache zu verstehen, so brauchen auch Hunde Zeit um sich an einen anderen Hund zu gewöhnen. Und mal ganz ehrlich, wir sind auch nicht mit einem fremden Menschen, den wir nicht kennen sofort beste Freunde. Also bitte habt Geduld und gebt ihnen die Chance sich kennenzulernen und dann können auch solch harmonische Hunde-Beziehungen entstehen.

Durchfall, was tun?

Zur Definition Durchfall: Durchfall ist ein wässriger Stuhlgang. Ein „Kuhfladen“ bzw. breiiger Stuhlgang ist noch kein Durchfall und kann abhängig von der Ernährung, Umstellen auf anderes Futter, Stress oder Veranlagung sein.

Richtige Ernährung: Vorzugsweise sollte man seinen Hund so naturnah wie möglich ernähren und das wäre Rohfütterung (rohes Fleisch und Gemüse). Alternativ gute Fleischdosen mit Gemüse. Bewährte Fleischdosen von guter Qualität sind z.B. „Granata Pet“ und „Mac`s“, zum Kaufen z.B. bei www.zooplus.de

WICHTIG: Vollkommen auf Getreide (Reis, Nudeln, Gerste, Mais, Weizen, ….) im Futter verzichten. Auch bei Leckerlis immer darauf achten, dass kein Getreide dabei ist. Besonders schlecht sind Leckerlis wie Frolic, Dentastix, etc.

Hilfe für einen festeren Stuhlgang sind:

  • 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel Kokosraspel täglich unter das Futter, je nach Größe des Hundes
  • etwas roh pürierten Kürbis auch mit Kernen täglich unter das Futter

Mittel gegen Durchfall: Eines der besten Mittel gegen Durchfall ist die Moro`sche Karottensuppe mit Hähnchenbrust.

Zubereitung der Karottensuppe:

+ Karotten klein schneiden oder hobeln und in einen Topf geben.

+ Die Karotten gut mit Wasser bedecken.

+ Das ganze mind. 1 Stunde kochen lassen.

+ 15 Minuten vor Ablauf der Kochzeit etwas Hähnchenbrust dazu geben und fertig kochen lassen.

+ Das Hähnchen heraus nehmen und sehr klein schneiden.

+ Die Karottensuppe pürieren und eine Prise Salz dazu geben.

+ Anschließend das klein geschnittene Hähnchen wieder hinzu geben.

Fütterung: Am ersten Tag den Hund dreimal täglich diese Suppe anbieten und soviel er möchte davon essen lassen. Die nächsten Tage in der früh auf nüchternen Magen die frisch zubereitete Suppe anbieten und erst eine Stunde später normal Füttern. Das selbe Abends.

Voraussetzung, dass die Karottensuppe wirkt, muss allerdings sein, dass das bisher gefütterte Futter vertragen wurde. Ansonsten kann eine Futterunverträglichkeit die Ursache des Durchfalls gewesen sein und sie sollten sich bei einem Ernährungsberater für Hunde Rat holen.

Zur Aufbau einer gesunden Magen-Darmflora, nachdem sich der Durchfall normalisiert hat, eignet sich Kefir. Einen Esslöffel Kefir aufs Futter klecksen, nicht darunter mischen, das mögen die meisten Hunde nicht.

Sollte trotz der Gabe dieser Suppe nach einem Tag keine Besserung eintreten, sollte ein Tierarzt hinzu gezogen werden. Bestimme Erkrankungen und Parasiten können Durchfall verursachen und es Bedarf Abklärung von einem Tierarzt. Doch für den ersten Notfall und unterstützender Behandlung ist für uns diese Karottensuppe seit vielen Jahren unverzichtbar geworden.

Ostereier und Tierschutz

   

Wieder steht Ostern vor der Tür und natürlich gehören zum Osterfest auch Ostereier. Egal, ob diese schön bunt im Einkaufskorb landen oder selbst gefärbt werden, die Eier stammen leider nicht vom Osterhasen, sondern von Hühnern, die für unseren Osterbrauch zumeist bitter leiden müssen.

Obwohl sich seit Jahren unzählige Tierschützer, Tierschutzgruppen und auch Parteien für ein endgültiges Verbot der Käfighaltung von Hühnern stark machen, ist die sogenannte „Kleingruppenhaltung“ von Hühnern in Käfigen noch immer erlaubt. Erst 2025 wird die Käfighaltung endgültig in Deutschland verboten. Den armen Tieren wird dabei ein Grundfläche in Größe einer A4-Seite als Lebensraum zugestanden. Vor allem die bereits fertig gefärbten Eier, die im Handel erhältlich sind, stammen häufig noch aus Käfighaltung. Doch auch in Backwaren, Nudeln usw. werden oft noch Eier aus Käfighaltung verarbeitet.

Auch an Ostern sollten wir jedoch den Tierschutz nicht vergessen. Kaufen Sie Eier aus Freilandhaltung oder Bio-Eier oder holen Sie sich Ihre (Oster-)Eier bei einem Bauern, bei dem die Hühner noch frei auf der Wiese herumlaufen und ein artgerechtes und glückliches Hühnerleben führen dürfen.

Vielleicht möchten Sie aber auch demnächst Ihre eigenen Eier von Ihren eigenen, glücklichen Hühnern haben. Auch dann können Sie etwas für den Tierschutz tun. Alle großen Geflügelbetriebe, die in der Eierproduktion tätig sind, stallen mehrmals im Jahr aus. Dies bedeutet, dass die einjährigen Legehennen „ausgemustert“ werden. In vielen Betrieben werden diese Hennen geschlachtet und als Suppenhühner verkauft. Manche Betriebe verkaufen diese Hennen jedoch zu einem günstigen Preis (ca. 2 – 3 €) lebend zum „Weiterlegen“. Geben Sie doch diesen Tieren die Chance, ein glückliches Hühnerleben zu führen und noch mehrere Jahre lang Ihre Frühstücks- und Ostereier zu legen.

2. Rezept Barfen

Rindfleisch, Pansen, Hühnerhälse, Lebertöpfchen mit grünen Gemüse, Kräuter

Leber ist sehr wertvoll, soll aber nur 1 mal pro Woche gefüttert werden. Leber liefert viele Nährstoffe in hoch dosierter Form, wie Vitamin A und D, Biotin, Eisen, Kupfer, Selen. Leber ist ein sehr effektiver Nährstofflieferant, enthält aber auch sehr viel Glykogen (tierische Stärke), das nur schwer abbaubar ist, deswegen nur einmal pro Woche verfüttern.

Wie viel braucht mein Hund? Dies ist abhängig vom Alter, Aktivität und Veranlagung ihrer Fellnase. Pi mal Daumen braucht ein Hund mit 20 kg Körpergewicht ca. 600 g Futter, wie gesagt, mancher mehr, andere weniger.

80% sollten tierische Erzeugnisse sein, 20% pflanzliche Erzeugnisse. Bezogen auf einen 20 kg Hund macht das bei diesem Rezept 480 g tierische Erzeugnisse, 120 g pflanzliches.

Zutaten: 

240 g durchwachsenes Rinderfleisch

120 g grüner (ungewaschener) Pansen, ist die Vitaminbombe in der Rohfütterung, er hat einen hohen Gehalt an wertvollen pflanzlichen Rückständen, Vitaminen und Enzyme. Keinen gewaschenen Pansen verfüttern, verursacht Durchfall. Pansen immer roh füttern.

50 g Leber, die wir allerdings mit dem Reis und Gemüse gar köcheln, denn roh verfüttert mögen die meisten Hunde sie nicht oder können Durchfall bekommen.

70 g Hühnerhälse roh, ist ein natürlicher Calciumlieferant

ca. 100 g grünes Gemüse wie Spinat (viel Vitamin K1, wichtig), Zucchini, Gurken, Brokkoli, gegart oder roh zu einem Gemühsebrei püriert. Kein rotes Gemüse, da in der Leber schon genug Vitamin A vorhanden ist. Wichtig: Keine rohen Bohnen verfüttern, sind giftig.

Kräuter, sind sehr wichtig, doch weniger ist besser als zuviel. 1 – 3 verschiedene Sorten pro Mahlzeit sind ideal. Kräuter verfüttert man getrocknet oder frisch. Sie werden mit etwas Flüssigkeit zu einem Brei püriert. Am besten entfalten Kräuter ihre Wirkung, wenn sie kurweise verabreicht werden, z. B. alle drei Wochen wechseln. Löwenzahn liefert Aufbaustoffe für den Stoffwechsel von Leber, Galle und Nieren, Mikronährstoffe für Gelenke, Sehnen und Bandapperat und unterstützt die Zellenentschlackung gut für den Magen und Darm. Brennnessel besitzt harntreibende und reinigende Eigenschaften des Verdauungstraktes, regt den Stoffwechsel und die Nierenfunktion an. Zudem wirkt die Brennnessel bei Hautleiden, reinigt das Blut und sie sind reich an Mineralien und Vitaminen. Brombeerblätter finden Einsatz bei Durchfallerkrankungen. Außerdem: Spitz- und Breitwegerich, Giersch, Kamille, Gänseblümchen, Beifuss, Petersilie, Dill, Kerbel, Majoran, Oregano, Thymian, …

1 Esslöffel Bierhefe, enthält eine kompakte Sammlung von Vitaminen, hauptsächlich Vitamin B Komplex, Aminosäuren und Mineralstoffe, die allesamt von der Haut benötigt werden.

1 Esslöffel Rapsöl oder anderes Öl. Nur kalt gepresste Öle verwenden, nicht erhitzen. Öle sind unverzichtbar. Die Omega 3 und 6 Fettsäuren können vom Hund nicht selbst hergestellt werden und müssen zugeführt werden. Durch die Fütterung von Fleisch mit Fett bekommt der Hund Omega 6 Fettsäuren, Omega 3 Fettsäuren sollten mit Fisch-, Hanf-, Raps- und Leinöl zugeführt werden. Hat auch entzündungshemmende Eigenschaften (Gelenkerkrankungen). Tipp: Schwarzkümmelöl bei Hunden, die unter Pollenallergie, Asthma und Hautallergie leiden, es stärkt das Immunsystem, bei Entzündungen der Gelenke, Hauterkrankungen, Blähungen, Pilz und Bakterien.

Dann wünschen wir für euren Hund /en einen guten Appetit.

Giftige Lebensmittel für Hunde

Schokolade: Enthält Theobromin, welches Gift für den Hund ist. Folge: Erbrechen, Durchfall und Muskelzittern. Besonders viel Theobromin ist in dunkler Schokolade und Kakao.

Avocado: Beinhaltet das Toxin Persin – Folge: Herzversagen, Entzündung anderer Organe

Weintrauben: Drastische Erhöhung des Calziumgehaltes im Blut, Folge: Hochgradig erhöhte Nierenwerte, Durchfall, Magenkrämpfe, reduzierter Urinabsatz bis hin zum Nierenversagen

Alkohol: schon geringe Mengen führen zu Erbrechen, Atemnot bis hin zum Koma und Tod

Koffein: Beinhaltet Methylxanthin, was den Bluthochdruck steigert, Folge: Unruhe, Zittern, Krämpfe, gefährliche Herzrythmusstörungen

Bohnen: Rohe Bohnen enthalten das Toxin Phasin, das für Hunde giftig ist. Folge: Erbrechen, Bauchkrämpfe, blutigen Durchfall, Leber- und Milzschwellung

Steinobst: Die Kerne enthalten toxische Stoffe, Folge: Erbrechen, stark erhöhte Herzfrequenz

Süßstoff: Enthält den Zuckeraustauschstoff Xglit, der zu einer dramatischen Senkung des Blutzuckerspiegels führt, Folge: allgemeine Schwäche, Koordinations-Schwierigkeiten, Krämpfe

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